Polizeibericht Wiesloch 2020-02


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28.02.2020 Erneute Häufung von Anrufen falscher Polizeibeamter – 82-Jährige um ihre Ersparnisse gebracht
Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis (ots) Die Anrufe von falschen Polizeibeamten in dieser Woche rissen auch am Donnerstag nicht ab. Erneut erhielten zahlreiche Senioren in Mannheim, Heidelberg und im gesamten Rhein-Neckar-Kreis Anrufe von falschen Polizeibeamten.

Unter Vorwänden, wie beispielsweise die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, ihren Opfern mittels geschickter Gesprächsführung glaubwürdig zu vermitteln, dass ihr Geld und ihre sonstigen Wertsachen zu Hause nicht sicher seien. Ein Polizist in Zivil werde vorbeikommen, um das gesamte Geld und sämtliche Wertsachen "in Sicherheit" zu bringen. Ein anderer Vorwand ist, dass die Ersparnisse auf untergeschobenes Falschgeld überprüft bzw. Spuren gesichert werden müssten, ein Polizist komme vorbei und werde Geld beziehungsweise Wertsachen abholen. Oder die Opfer werden dazu aufgefordert, Geld und Wertsachen in Wohnortnähe abzulegen, damit die Polizei eine angebliche Verbrecherbande festnehmen könne.

Durch die intensive Aufklärungsarbeit der Polizei in den Medien sind mittlerweile zahlreiche Senioren hinsichtlich der Betrugsmaschen sensibilisiert und erkennen die wahre Intention der Anrufer.

Dennoch wurde am Donnerstag eine 82-jährige Frau im Rhein-Neckar-Kreis von solchen Telefonbetrügern um ihre Ersparnisse gebracht. Seit vergangenem Freitag erhielt die Seniorin fortlaufend Anrufe einer unbekannten Person, die sich als Beamter der Kripo Heidelberg ausgab. Im Verlauf der Gespräche baute dieser ein Szenario auf, das er immer weiter verschärfte. Am Donnerstagnachmittag avisierte der Anrufer schließlich den Besuch einer angeblichen Polizeibeamtin in zivil, die die Geld- und Sachwerte der Dame an sich nehmen und in Sicherheit bringen sollte. Als die Abholerin gegen 15 Uhr tatsächlich erschien, übergab die 82-Jährige eine Tasche mit Bargeld, sowie Goldmünzen und Goldschmuck. Der Seniorin entstand dadurch ein Vermögensschaden in sechsstelliger Höhe.

Die Abholerin wird wie folgt beschrieben:

– Ca. 160 cm groß
– Ca. 25 bis 30 Jahre alt
– Schlank
– Blonde, halblange Haare
– Sprach mit ausländischem Akzent
– Trug einen hellen, halblangen Mantel und eine Mütze
– Fuhr mit einem beigefarbenen Auto, evtl. Taxi, mit
HD-Kennzeichen vor

Zeugen, denen die beschriebene Frau aufgefallen ist, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, Tel.: 0621/174-4444 zu melden.

Aufgrund der Häufung der Anrufe der letzten Tage, seit Montag, 24.02.2020 rund 100 Fälle, weist die Polizei nochmals eindrücklich auf folgendes hin:

– Dennoch wird auf nachfolgendes hingewiesen:
– Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
– fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. – Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die
Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
– Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
– Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

27.02.2020 zahlreiche Senioren erhalten betrügerische Anrufe
Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis (ots) Am Mittwoch häuften sich in Mannheim, Heidelberg und den Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis wieder Anrufe angeblicher Polizeibeamter, Enkel sowie Behördenmitarbeiter bei älteren Menschen. Rund 40 Senioren erhielten in diesem Zeitraum ungebetene Anrufe, bei denen es die Anrufer auf die Ersparnisse älterer Menschen abgesehen hatten. Sensibilisiert durch intensive Medienarbeit erkannten alle Angerufenen die tatsächliche Intention der Anrufer und gingen nicht auf deren Forderungen ein oder beendeten rasch die Telefongespräche. Einzelne Angerufene gaben den ungebetenen Anrufern gar zu verstehen, dass deren Masche mittlerweile hinlänglich bekannt sei. So trat in keinem der Fälle ein finanzieller Schaden ein.

Dennoch wird auf nachfolgendes hingewiesen:

– Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
– fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
– Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
– Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

25.02.2020 Patient aus forensischer Klinik entwichen; Polizei fahndet nach 23-jährigem Mann; keine akute Eigen- oder Fremdgefährdung; Zeugen gesucht Bild
Wiesloch (ots) Der 23-jährige Martins O. wird seit Dienstagnachmittag vermisst. Der Mann war wegen einer Straftat in der forensischen Klinik im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden in Wiesloch untergebracht. Im Rahmen seiner Therapiefortschritte erfuhr er eine Ausgangslockerung, die es ihm erlaubte, sich gemeinsam mit anderen Patienten auf dem Gelände frei zu bewegen. Den Besuch eines Cafés nutzte er gegen 16.45 Uhr, um sich zu entfernen.
Der Mann wird wie folgt beschrieben: ca. 186 cm; untersetzte Figur; dunkle, kurze, lockige Haare; sehr dunkelhäutig. Er trug zum Zeitpunkt seines Verschwindens eine grüne Hose und eine blaue Jacke, sowie einen schwarzen Rucksack, der mit einem kleinen, hellen Kreuz versehen ist.
Hinweise auf mögliche Hinwendungsorte sind derzeit noch nicht bekannt.
Zeugen, denen der Mann aufgefallen ist oder die Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444 in Verbindung zu setzen.

25.02.2020 PP Mannheim setzt Akzente gegen Extremismus; nachhaltige Umsetzung von Präventionsveranstal-tungen; Fachtagung "Rechtspopulismus" am 20. März in St. Leon-Rot
Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis (ots) Nach dem schrecklichen Ereignis von Hanau zeigt sich das Polizeipräsidium Mannheim gut aufgestellt gegen jedwede Form von Extremismus, Hate Speech und Rechtspopulismus. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich der Prävention. Mit diversen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung wie zuletzt am Bach-Gymnasium Mannheim setzt das Polizeipräsidium nachhaltig auf Aufklärung und Information rund um das Thema Rechtspopulismus. Dabei bringen Kolleginnen und Kollegen Schüler, Eltern und Lehrkräfte über Formen von Radikalisierung und Möglichkeiten der frühzeitigen Intervention auf den neuesten Stand. Kinder und Jugendliche bei Moscheevereinen und anderen Religionsgemeinschaften erhalten Einblick in die Polizeiarbeit und stärken hierdurch ihr Verständnis gesellschaftliche Vielfalt, Gewaltenteilung und die Demokratie insgesamt.

Parallel hierzu berät das Polizeipräsidium Mannheim Moscheevereine u. a. Einrichtungen in Bezug auf die Sicherungstechnik an den Gebäuden. "Mit diesen Maßnahmen erhöhen wir das Sicherheitsniveau und stärken das Sicherheitsgefühl der migrantischen Community in unserem Dienstbezirk", so Polizeipräsident Andreas Stenger.

Mit der Fachtagung "Das wird man ja noch sagen dürfen – Rechtspopulismus – eine Herausforderung für eine offene Gesellschaft" am 20. März 2020 veranstaltet die Polizei Mannheim gemeinsam mit den Vereinen Mosaik Deutschland und Prävention Rhein-Neckar. Damit beweisen das Polizeipräsidium, der zivilgesellschaftliche Träger und der Präventionsverein, dass sie in den Bestrebungen gegen eine Spaltung der Gesellschaft und für ein tolerantes und weltoffenes Miteinander auf Ballhöhe sind. Die Fachtagung befasst sich mit den Fragestellungen, wo Rechtspopulismus endet und Rechtsextremismus beginnt und welche Herausforderungen sich dabei für die pädagogische Arbeit mit jungen Menschen ergeben. Weitere Schwerpunkte sind der Umgang mit Hate-Speech und die Handlungsmöglichkeiten mit Blick auf Populismus, Fake-News und gefühlte Wahrheiten in allen möglichen Facetten sowie präventive und repressive Strategien der Polizei Baden-Württemberg, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit von Mandatsträgern.

"Die Veranstalter der Tagung setzen sich aktiv für den Schutz der Grundrechte ein. Sie stehen für Offenheit und Toleranz und beziehen klar Stellung gegen jedwede Form von Hate Speech oder gar gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Mit der Fachtagung möchten sie auf spezifische Gefahrenmomente und Präventionsmöglichkeiten hinweisen und gleichwohl Denkanstöße für ein friedliches Miteinander und einen fairen Umgang mit Andersdenkenden geben", so Polizeipräsident Andreas Stenger.

Zielgruppen der kostenfreien Tagung sind Mandatsträgerinnen und Mandatsträger, kommunalpolitisch Verantwortliche, Lehrkräfte und Schulleitungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugend- und Sozialarbeit, Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie die interessierte Öffentlichkeitsarbeit.

Das Grußwort zur Tagung hält Wilfried Klenk, MdL und Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg.

Darüber hinaus führt das Polizeipräsidium Mannheim seinen bereits seit fünf Jahren bestehenden Erfahrungsaustausch mit den muslimischen Gemeinden fort. Im Dezember fand die Dialogveranstaltung unter Beteiligung von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz in Mannheim statt. Für den März ist das nächste Treffen mit den muslimischen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreise und Heidelberg terminiert, an dem auch kommunalpolitisch Verantwortliche des Landratsamts und der Stadt Heidelberg teilnehmen werden.

"Diese seit Jahren bestehenden persönlichen Kontakte sind der Grundbaustein, mit dem wir gemeinsam für Toleranz und gegen Diskriminierung und Gewalt eintreten", so Stenger weiter. Enger Kooperationspartner hierbei ist das Mannheimer Institut für Integration und interreligiöse Arbeit e. V.

Mit den Jüdischen Kultusgemeinden in Heidelberg und Mannheim steht das Polizeipräsidium Mannheim ebenfalls in engem Kontakt und Austausch. Das große Interesse an zwei Dialogveranstaltungen zeigt, wie eng der Schulterschluss zwischen den jüdischen Gemeinden und ihrem Sicherheitsdienstleister Polizei ist.

"Alle Menschen, egal welcher Herkunft und welchen Glaubens, haben unsere Gewähr, dass wir alles für Ihre Sicherheit tun. Das ist unser Kernauftrag, den wir rund um die Uhr für sie erfüllen", äußert Stenger weiter.

Dass neben den präventiven Maßnahmen natürlich noch besondere Schutzmaßnahmen zu den Gottesdiensten, Gebetsstunden und Feierlichkeiten in Moscheen, Synagogen und Gebetshäusern erfolgen, ist eine Selbstverständlichkeit der Polizei als dem Sicherheitsdienstleister in Mannheim, Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis.

24.02.2020 zahlreiche Anrufe angeblicher Polizeibeamter
Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis (ots) Am Wochenende, zwischen Freitag, 21.02.2020 und Sonntag, 23.02.2020 häuften sich in Mannheim, Heidelberg und den Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis die Anrufe angeblicher Polizeibeamter bei älteren Menschen. Über 50 Senioren erhielten in diesem Zeitraum ungebetene Anrufe, bei denen es die Anrufer auf die Ersparnisse älterer Menschen abgesehen hatten. In fast allen Fällen erkannten die Angerufenen die tatsächliche Intention der Anrufer und gingen nicht auf deren Forderungen ein oder beendeten rasch die Telefongespräche. Lediglich in einem Fall trat ein finanzieller Schaden ein.

Aus gegebenem Anlass weist die Polizei nochmals ausdrücklich auf folgendes hin:

– Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
– Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
– Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
– Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
– Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

23.02.2020 Rollerfahrer streift Streifenwagen und geht flüchtig
Wiesloch (ots) Am Samstagnachmittag, dem 22.02.2020, gegen 15.40 Uhr, wollten Beamte des Polizeirevier Wiesloch einen mit zwei Personen besetzten Roller in der Straße "In den Auwiesen" einer Kontrolle unterziehen. Der 15-jährige Rollerfahrer aus Walldorf ignorierte oder übersah das Anhaltezeichen der Polizeibeamten und streifte beim Wenden den Streifenwagen. Hierbei stürzte sein Sozius vom Roller und zog sich eine leichte Schürfwunde zu. Anschließend ging der Rollerfahrer flüchtig. Später konnte er an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort.

18.02.2020 Geparkten Mercedes beschädigt Verursacher entfernt sich
Wiesloch/Rhein-Neckar-Kreis (ots) Einen in der Straße "Am Schlangengrund" geparkten Mercedes beschädigte im Laufe des Montag ein bislang nicht ermittelter Autofahrer. Trotz des Schadens von 5.000 Euro kümmerte sich der Verursacher nicht und entfernte sich unerlaubt. Geparkt war der Mercedes mit LU-Kennzeichen in der Zeit zwischen 10 und 15 Uhr. Die Beamten des Polizeireviers Wiesloch ermitteln wegen Unfallflucht und nehmen unter Tel.: 06222/57090 sachdienliche Hinweise entgegen.

14.02.2020 Von Fahrbahn abgekommen und Baum touchiert; Autofahrer bei Unfall leicht verletzt
Wiesloch-Schatthausen (ots) Bei einem Verkehrsunfall am Freitag, kurz vor 12 Uhr, wurde ein 37-jähriger Toyota-Fahrer leicht verletzt. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von rund 15.000.- Euro.
Der Mann war auf der L 547 von Mauer in Richtung Schatthausen unterwegs, als er ca. 200 Meter vor dem Kreisverkehr an der K 4160, aus bislang unbekannten Gründen, nach rechts von der Fahrbahn abkam, zunächst einen Baum touchierte und anschließend in einem Graben liegen blieb.
Nachdem er aus seinem Fahrzeug geborgen war, wurde der 37-Jährige mit einem Rettungswagen zur Untersuchung in eine Klinik gebracht.
Die Bergung seines Fahrzeuges gestaltet sich schwierig. Hierzu musste die L 547 kurzzeitig gesperrt werden. Bergungs- und Abschleppvorgang werden sich noch bis nach 15 Uhr hinziehen.

12.02.2020 L 547 nach Unfall voll gesperrt – ein Verletzter und über 15.000 Euro Schaden
Wiesloch/Rhein-Neckar-Kreis (ots) Fast zwei Stunden musste am Dienstagnachmittag die L 547/Ravensburgstraße zwischen Baiertal und Schatthausen für den Verkehr gesperrt werden. Ein 50-jähriger Hyundai-Fahrer geriet vermutlich infolge Unachtsamkeit gegen den rechten Bordstein, kam beim Gegenlenken auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem ordnungsgemäß fahrenden Audi A 3-Fahrer aus dem Landkreis Karlsruhe.

Der 57-Jährige zog sich dabei Verletzungen zu, die nach der Erstversorgung ambulant im Sinsheimer Krankenhaus weiterbehandelt werden mussten. Die beiden nicht mehr fahrbereiten Autos transportierte ein Abschleppunternehmen von der Unfallstelle ab.

Den Gesamtschaden beziffert die Polizei mit rund 15.000 Euro. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wiesloch und Schatthausen waren mit fast 20 Mann ebenfalls im Einsatz.

Kurz vor 18.30 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Während der Unfallaufnahme bzw. Räumung der Unfallstelle wurde der Verkehr örtlich umgeleitet.

10.02.2020 Bislang keine Personenschäden nach Orkan in der Region; Schwerpunkte – Gegenden um Weinheim, Ladenburg, Wiesloch, Schwetzingen und Sinsheim
Mannheim/Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis (ots) Aufgrund des Orkans "Sabine", verbunden mit starken Windböen und Starkregen waren seit Sonntagabend Polizei und Feuerwehren in der Re-gion im Dauereinsatz. Erste Auswirkungen des Orkans zeigten sich ab 19.30 Uhr. Richtig los ging es ab ca. 3 Uhr am Montagmorgen, als die Polizei praktisch im Minutentakt zu Einsätzen in der gesamten Region gerufen wurde.
Bis 7 Uhr wurden bisher insgesamt 107 Polizeieinsätze dokumentiert. Dabei kristallisierten sich mit den Gegenden um Weinheim/Ladenburg, Wiesloch/Sandhausen, Schwetzingen/Oftersheim und Sinsheim/Waibstadt heraus.
Zwanzig umgestürzte Bäume die größtenteils auch auf Fahrbahnen wie die Autobahnen 5 und 6, sowie die Bundesstraßen 291,292, 38, 39 und die Landesstraßen 532, 536, 546, 597 ragten, wurden hier festge-stellt. Aufgrund der Aufräumarbeiten mussten teilweise die Straßen kurzfristig voll gesperrt werden. In Sandhausen beschädigte ein umgestürzter Baum zudem ein Wohnhaus. Das Schadensausmaß ist nicht bekannt.
In Mannheim wurden überwiegend Wellbleche, Baustellenschilder und Verkehrszeichen aus ihren Verankerungen gerissen. Über alle Fahrbah-nen der B 38a ragte kurz nach 3 Uhr ein Baum, der den Einsatz der Feuerwehr notwendig machte.
Vergleichsweise glimpflich ging es in Heidelberg zu. Bis dato sind nur wenige Einsätze bezüglich umgestürzter Bauzäune und Baustellenschilder gemeldet worden.
Die Höhe des Gesamtschadens lässt sich noch nicht beziffern.
Es wird noch mit weiteren Polizeeinsätzen im laufe des Montagvormittages in der gesamten Region gerechnet.

09.02.2020 Schwerer Verkehrsunfall; Fußgänger von Auto erfasst und schwer verletzt; Pressemitteilung Nr. 2
Wiesloch (ots) Bei einem Verkehrsunfall am frühen Samstagnachmittag, kurz vor 13.00 Uhr, wurde ein Fußgänger in der Ringstraße, Höhe Zum Rohrbuckel, von einem Auto erfasst und verletzt. Hier befuhr ein 80-jähriger mit seinem Mercedes die Ringstraße in Richtung Baiertaler Straße. An der Einmündung Zum Rohrbuckel übersah der 80-Jährige einen 77-jährigen Fußgänger, der an dem dortigen Fußgängerüberweg die Straße querte. Trotz der eingeleiteten Gefahrenbremsung kam es zum Kontakt. Dem Fußgänger gelang es noch sich an der Motorhaube abzufangen. Jedoch konnte er dadurch nicht verhindern, dass er rücklings auf die Straße fiel. Im Anschluss wurde er umgehend in eine Heidelberger Klinik eingeliefert. Durch den Sturz zog sich der 77-Jährige multiple schwere Prellungen zu, die glücklicher Weise nicht so schwer waren wie zunächst angenommen. Er verblieb zur weiteren medizinischen Behandlung stationär in der Klinik. Am Mercedes des Unfallverursachers entstand nur geringer Schaden. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme kam es in diesem Bereich zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen. Kurzfristig musste der Verkehr örtlich umgeleitet werden. Der Verkehrsdienst Heidelberg hat die Ermittlungen übernommen.

08.02.2020 Unbekannter Fahrradfahrer und Zeuge nach Unfall im Kreisverkehr gesucht
Wiesloch (ots) Ein bislang unbekannter Fahrradfahrer kollidierte am Freitagmorgen, ge-gen 5.45 Uhr, im Kreisverkehr Alte Heerstraße/Neues Sträßel mit einem Opel Mokka. Nach einer kurzen Diskussion fuhr der Fahrradfahrer einfach weiter. Ein Autofahrer hatte zudem angehalten und sich über das Geschehen erkundigt, bzw. hatte sich um den Fahrradfahrer gekümmert, der offenbar unverletzt geblieben war. Aber dieser wichtige Zeuge fuhr weiter, ohne seine Personalien zu hinterlassen.
Der Fahrradfahrer wird wie folgt beschrieben: ca. 25-30 Jahre; schlank; dunkel gekleidet; dunkle Strickmütze; schwarzes Mountainbike. Er sprach Deutsch mit Akzent.
Der Zeuge wird wie folgt beschrieben: ca. 35 Jahre; ca. 175 cm; graue Strickmütze.
Um den Unfallhergang zu klären -am Opel war ein geringer Sachschaden entstanden- werden sowohl der Fahrradfahrer als auch der Zeugen gebe-ten, sich beim Polizeirevier Wiesloch, tel.: 06222/5709-0 zu melden.

08.02.2020 Schwerer Verkehrsunfall; Fußgänger von Auto erfasst und schwer verletzt; Pressemitteilung Nr. 1
Wiesloch (ots) Bei einem Verkehrsunfall am frühen Samstagnachmittag, kurz vor 13 Uhr, wurde ein Fußgänger in der Ringstraße, Höhe Rohrbuckel, von einem Auto erfasst. Über den Unfallhergang sowie über die Schwere der Verletzungen des Fußgängers liegen noch keine Informationen vor. Die Unfallstelle ist abgesperrt. Der Verkehr, auch der Linienverkehr des ÖPNV, wird umgeleitet.

08.02.2020 Bewaffneter auf frischer Tat bei Einbruch festgenommen und auf Antrag der Staatsanwalt-schaft Heidelberg in Untersuchungshaft
Wiesloch/Rhein-Neckar-Kreis (ots) Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg erließ das Amtsgericht Heidelberg Haftbefehl gegen einen 39-jährigen Mann wegen des dringenden Verdachts des versuchten Diebstahls mit Waffen und des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln. Der Beschuldigte soll sich am Sonntag, den 02.02.2020, kurz vor 13 Uhr, unbefugt auf ein Firmengelände in der Baiertaler Straße in Wiesloch begeben haben. Dort soll er zu-nächst versucht haben, in das Innere zweier Lkws, einer Halle und eines dort abgestellten Baggers zu gelangen. Diese Einbruchversuche misslangen. Danach soll der 39-Jährige die Tür einer Werkstatt aufgehebelt und diese nach Wertgegenständen durchsucht haben.
Bevor der dringend Tatverdächtige etwas entwenden konnte, wurde er von einem Angestellten des Unternehmens gestellt. Dieser verständigte umgehend die Polizei. Eine Funkwagenbesatzung des Polizeireviers Wiesloch konnte den 39-Jährigen vorläufig festnehmen. Bei der Festnahme hatte der Mann ein erlaubnisfreies Klappmesser in seiner Hand. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten zudem Kleinstmengen an Crystal Meth, Heroin und Cannabis sowie zwei Ecstasypillen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg erließ die Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Heidelberg am Montagnachmittag Haftbefehl gegen den 39-jährigen Mann wegen bestehender Flucht- und Verdunkelungsgefahr.

Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeireviers Wiesloch dauern an.

08.02.2020 Unbekannter zeigt sich unsittlich einer Frau gegenüber; Wer kann Hinweise geben?
Wiesloch/ Rhein-Neckar-Kreis (ots) Am Sonntag gegen 12.45 Uhr lief eine Frau auf dem parallel zum Leinbach führenden Fuß- und Radweg und wurde von einem Unbekannte belästigt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam ihr in Höhe der Dielheimer Straße 52 ein bislang unbekannter Täter entgegen. Der Mann, der zwischen 80 bis 100 Meter von der Frau entfernt war, hatte seinen Penis entblößt und spielte an diesem herum. Als sich die Frau dem Mann näherte, flüchtete dieser in Richtung Landesstraße 612.


Polizeipräsidium Mannheim
Polizeirevier Wiesloch, Schloßstraße 11-13, 69168 Wiesloch, Tel: 06222 5709-0


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