Wiesloch beschließt Baumanagement


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Umfangreiches Paket geschnürt – Sozialquote bei Wohnungen

Wiesloch. (oé) Der Gemeinderat der Weinstadt hat sich in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich für die Einführung eines umfassenden Baulandmanagements entschieden. Dabei geht es im Kern darum, die Lasten von Wohnbauentwicklungen künftig gerechter zu verteilen und Grundstückseigentümer wie Investoren an den Folgekosten für die Allgemeinheit "angemessen" zu beteiligen. Naturgemäß gingen die Meinungen im Gremium über das, was als "angemessen" zu gelten habe, auseinander.

Auf der Basis vorangegangener Beratungen hatte die Verwaltung ein umfangreiches Beschlusspaket formuliert, in dem sie einen mittleren Weg vorzeichnete. Der Gemeinderat folgte diesem Beschlussvorschlag zwar weitgehend, in einem Punkt gab es aber auch eine signifikante Abweichung.

Zentrales Instrument des Baulandmanagements ist die teilweise Abschöpfung des planungsbedingten Bodenwertzuwachses durch die Kommune. In großen Städten kann diese Abschöpfung bis zu zwei Drittel des Bodenwertzuwachses erreichen. Weil jedoch in einer Kleinstadt wie Wiesloch die Gewinnspanne niedriger ausfalle, hatte die Verwaltung für eine maximale Belastung von 50 Prozent plädiert.

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| Quelle: rnz.de | Symbolbild: WMW |

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