Winzerfest Umfrage 2016


winzerfestumfrage2016.jpg Wiesloch. Wie angekündigt ist der Fragebogen zur Beurteilung des Programms sowie der Preise und der Qualität des gastronomischen Angebots oder der Attraktivität der Fahrgeschäfte im Anschluss an das Winzerfest freigeschaltet worden und über die Homepage der SPD Wiesloch oder mit dem Direktlink erreichbar. Die SPD-Stadtratsfraktion wird im Rahmen der Bürgerbeteiligung die Ergebnisse veröffentlichen und in die weitere Diskussion um die Zukunft des Winzerfests einbringen.


| km | Von: SPD-Fraktion Wiesloch kr |

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23 Antworten to “Winzerfest Umfrage 2016”

  1. K. S. Says:

    Ich habe folgende Fragen:
    Laut den Grußwort von OB Dirk Elkemann „… in diesem Jahr darf ich Sie, auch im Namen von Festwirt Tilmann Werner und Festplatzbetreiber Willi Lowinger,“(Homepage der Stadt Wiesloch)

    1.) Alle Geschäfte (Verkaufsstände, Fahrgeschäfte, Speisen, Getränke, Festzelt inkl. Toilettenwagen) standen auf dem Festplatz. Gemäß diesen Angaben waren „alle“ Beteiligte im Auftragsverhältnis von Willi Lowinger. Ist das so?
    2) In welchem Jahr wurde das Betreiben des Festplatzes von der Stadt Wiesloch ausgeschrieben?
    3) In welchem Jahr erhielt Willi Lowinger den Auftrag?
    4) Welche Leistungen umfasst die Beauftragung?
    5) Für welche Laufzeit wurde der Auftrag erteilt?
    6) Drch den Bauhof wird bei allen Veranstaltungen den Dreck wegräumen, warum erfolgt dies nicht durch den Festplatzbetreiber?
    7) Wie hoch ist der Wert der Bauhofleistungen für das Winzerfest?.
    8) Welche konkreten Leistungen werden von wem erbracht? (Stadt Wiesloch, Kulturamt, Bauhof, usw; Lowinger; Werner, Winzerkeller usw)?

    • Klaus Rothenhöfer Says:

      Ich will versuchen, die Fragen zu beantworten:
      1.) Alle Geschäfte (Verkaufsstände, Fahrgeschäfte, Speisen, Getränke, Festzelt inkl. Toilettenwagen) standen auf dem Festplatz. Gemäß diesen Angaben waren „alle“ Beteiligte im Auftragsverhältnis von Willi Lowinger. Ist das so?
      Ja. das ist so. Hintergrund ist, dass die Stadt einen Verantwortlichen für security, erste Hilfe, Sauberkeit, Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften … will. Willi Lowinger zahlt dafür an die Stadt eine Pacht im fünfstelligen Bereich und übernimmt die Stromkosten.

      2) In welchem Jahr wurde das Betreiben des Festplatzes von der Stadt Wiesloch ausgeschrieben?
      Das wurde meines Wissens wohl nie ausgeschrieben, seit Umzug des Winzerfests vom alten Messplatz (heute Palatin) auf den jetzigen Standort ist Herr Lowinger für den Festplatz verantwortlich.

      3) In welchem Jahr erhielt Willi Lowinger den Auftrag?
      Antwort teilweise bei Frage 2, die gegenwärtige Vertrag datiert aus dem Jahr 2000

      4) Welche Leistungen umfasst die Beauftragung?
      Den gesamten Betrieb des Festplatzes nach bestimmten Vorgaben hinsichtlich Niveau, Aufbau, Zahl der Speise- und Getränkestände usw.

      5) Für welche Laufzeit wurde der Auftrag erteilt?
      Unbegrenzt. Jährliche Kündigungsmöglichkeit zum darauffolgenden Jahr.

      6) Drch den Bauhof wird bei allen Veranstaltungen den Dreck wegräumen, warum erfolgt dies nicht durch den Festplatzbetreiber?
      Der Vertrag sieht vor, dass die einzelnen Stände und Fahrgeschäfte den Dreck um ihre Stände zusammenfegen und in die Fahrbahnmitte bringen, wo er vom Bauhof aufgenommen wird.

      7) Wie hoch ist der Wert der Bauhofleistungen für das Winzerfest?.
      Im vergangenen Jahr ca. 30 000 €. Leistungen des Bauhofs und der Stadtgärtnerei werden nach den aktuellen Stundensätzen für Personal und Geräte abgerechnet und von der Stadt übernommen. Dem stehen die Pachteinnahmen auf der Einnahmeseite entgegen.

      8) Welche konkreten Leistungen werden von wem erbracht? (Stadt Wiesloch, Kulturamt, Bauhof, usw; Lowinger; Werner, Winzerkeller usw)?
      Das Kulturamt ist mit ca. 10% seines Aufwandes beim Winzerfest budgetiert. Dort wird u.a. die Koordination geleistet, ab März die check-Liste geführt, das Netzwerk betreut und als „Türöffner“ fungiert. Weiter übernimmt die Stadt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit , die Kosten für die notwendigen Gestattungen und baurechtliche Abnahmen der Fahrgeschäfte und nicht zuletzt für die Präsenz des Verwaltungsvorstands.
      Der Winzerkeller übernimmt alle Kosten um die „Weinhoheiten“
      Die Schausteller übernehmen die Kosten für das Feuerwerk.

      • Marc aus Wiesloch Says:

        Klaus Rothenhöfer ich danke Ihnen für Ihre Ausführungen

        Als Information:
        Punkt 6) „… dass die einzelnen Stände und Fahrgeschäfte den Dreck um ihre Stände zusammenfegen und in die Fahrbahnmitte bringen“ (dies ist das Papier)

        Hier die Realität:
        Beim Gassi gehen mit meinem kleinen Vierbeiner bin ich öfters in den frühe Morgenstunden durch den Festplatz gekommen. Dort habe ich gesehen: Die Weinlaube innen war gereinigt und es war eine Absperrung davor. An allen Ständen (auch Weinlaube) war vor den Ständen nichts zur Mitte gefegt. siehe Bild

        Ich habe gesehen wie ein Bauhofmitarbeiter!? mit einem Laubbläser, teilweise Teile der Stände begeht, bei einigen sich Position bringt, Zuganstreppen zu einem Fahrgeschäft besteigt und versucht den Dreck rauszublasen. siehe Bild

        Auch am Sonntag nach Wein und & Markt wurden mehrere Laubbläser als Unterstützung zur Reinigung in der Innenstadt eingesetzt. siehe Bild

        „Mit der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV) vom 06.09.2002, zuletzt geändert am 08. November 2011, wurde die europäische Richtlinie 2000/14/EG in deutsches Recht umgesetzt.“
        Diese Verordnung legt fest an welchen Zeiten und Gebieten an Werktagen Laubbläser überhaupt eingesetzt werden dürfen. Ebenso ist der Einsatz lärmender Geräte an Sonn- und Feiertagen klar und allgemeingültig geregelt.

      • F.S. Says:

        Sehr geehrter Herr Rothenhöfer,

        vielen Dank für die Informationen und all den Mühen die für Sie damit verbunden waren.
        Das Puzzle zu Wiesloch, Personen, Tätigkeiten, Netzwerke nimmt langsam Form und Inhalt an.

        Inhaltlich habe ich noch eine Frage zu 7) Wie hoch ist der Wert der Bauhofleistungen für das Winzerfest?.
        Sind in dem genannten Wert die Leistungen für Wein & Markt enthalten?

        Nochmals herzlichen Dank

        PS: Ein Hinweis „bitte nicht vordrängeln bei der Beantwortung“ der Fragen war nicht erforderlich !? 😆

      • Klaus Rothenhöfer Says:

        F.S. fragte:
        Inhaltlich habe ich noch eine Frage zu 7) Wie hoch ist der Wert der Bauhofleistungen für das Winzerfest?.
        Sind in dem genannten Wert die Leistungen für Wein & Markt enthalten?

        Ja!

  2. Tom Dreher Says:

    Meine Fragen schließen genau an den vorherigen Kommentar an.
    Wein und Markt:
    – Müssen in Wiesloch wirklich die stadteigenen Marktstände vom Bauhof aus antransportiert werden, mit dem Radlader abgeladen werden und nach dem Fest wieder mit dem Radlader aufgeladen werden und wieder zum Bauhof transportiert werden, für eine Veranstaltung von 10:00 bis 19:00 Uhr? Z.B. für den Handwerk- und Gewerbeverein. Dieser Verkaufsstand war am Sonntag nicht ausgeräumt, darum mussten sich die Bauhofmitarbeiter auch noch kümmern.
    – Die Anlieger rund um den Adenauerplatz klagen über die unhaltbaren Zustände bei Wein und Markt, sogar die Tiefgarage am Adenauerplatz selbst wurde von vielen Festbesuchern als Toilette genutzt und an vielen Stellen vollgekotzt. Die Anlieger, Parkplatzbenutzer sind sehr verärgert, dass die Stadt Wiesloch mehr als eine Woche für einen Termin dafür braucht die Anlage zu reinigen.

    Wein und Markt 2016 ist keine gute Visitenkarte für Wiesloch!

    Welche Leistungen berechnet die Stadt Wiesloch wem?
    – Antransport, Aufstellung von Verkaufsstände, sowie die Rückabwicklung`?
    – Bauhofleistungen, welche, Umfang?
    – Organisation?
    – Genehmigungen, Gema usw`?
    usw

  3. Christian G Says:

    Ich war auf der offiziellen Eröffnung im Gerbersruhpark. Nach den gemachten Erfahrung bei der Ausgabe des Weines frage ich mich, gibt es in Wiesloch keine Gleichbehandlung?

    An einem Tisch zum Gerbersruhpark hin wurden die Gläser mit Wein gefüllt für die Besucher. Es gibt hier in diesem Portal ein Bild davon:

    Es gingen einige Personen während der Eröffnung hin und holten sich ein Gläschen, einige Besucher bekamen kein Gläschen, dies wurde diesen verwehrt. Die abgebildete Frau im Dirndl vor dem Tisch, stand mal davor mal dahinter, fiel mir in ihrer sehr unhöflichen Art besonders auf.

    • Adrian Seidler Says:

      Das hat mich nun doch mal interessiert und ich habe das Gespräch mit der Dame gesucht. Die Antwort, die ich erhielt war einleuchtend. Im Übrigen empfehle ich es jedem zunächst das persönliche Gespräch zu suchen.

      Wie auch immer …

      Das Glas Wein wurde niemandem verwehrt. Es wurde nur darauf hingewiesen doch bitte zu warten bis der OB seine Ansprache beendet hatte. Jeder kann sich vorstellen welche Unruhe entstehen kann, wenn in so einem Moment viele Bürger sich schon ein Glas nehmen würden.
      Für mich wäre dies auch eine Selbstverständlichkeit gewesen.

      Allerdings hat man sich in diesem Moment gespart diese Bitte für die amerikanischen Gäste aus Sturgis zu übersetzen.

      Aber genügt so ein Foto die „Gleichbehandlung“ in Wiesloch in Frage zu stellen?

      Und wer die Dame mit dem Dirndl kennt und vielleicht auch mal mit ihr das Gespräch gesucht hat, käme sicherlich nicht auf die Idee ihr eine Ungleichbehandlung oder Unhöflichkeit zu unterstellen.

      Abschließend noch ein persönliches Wort:
      Ich finde es unmöglich hier ein Bild zu posten und dann Menschen aus einem subjektiven Empfinden heraus anzuprangern. Aber in der heutigen Zeit ist dies ja leider nichts mehr ungewöhnliches.

      Wer nun gegen mich verbal „schießen“ möchte, kann dies gerne hier tun oder das persönliche Gespräch – wie viele Bürgerinnen und Bürger – mit mir persönlich suchen (Kontaktdaten lassen sich online finden).

      Mit freundlichen Grüßen
      Adrian Seidler („Volksvertreter“)

      • W.Blog Says:

        Abschließend noch ein persönliches Wort:
        Ich finde es unmöglich hier ein Bild zu posten und dann Menschen aus einem subjektiven Empfinden heraus anzuprangern. Aber in der heutigen Zeit ist dies ja leider nichts mehr ungewöhnliches.

        Hinweis:
        Das Bild ist Bestandteil einer Bildergalerie zum Winzerfest Wiesloch 2016 und wurde nicht „gepostet“
        Winzerfest 2016 in Bildern“ Veröffentlichungsdatum der Bilderserie 1 – 31.08.2016

        Team Wiesloch.Blog (jk)

  4. Karsten Schmitt Says:

    Aus mehreren Gesprächen ist mir bekannt, dass diese u.a. von K.S. gestellten Fragen viele Bürger interessiert.

    Es ist doch sehr bemerkenswert, wie die einzelnen Volksvertreter das Informieren bzw es absolut unterlassen, die Bürger zu informieren. Wie ich schon über einen längeren Zeitraum beobachte und daraus den Schluss ziehe, unter 24 Stadträtinnen und Stadträten gibt es EINEN Stadtrat, der sich bemüht sich selbst zu informieren und die Fragen der Wieslocher Bürger zu beantworten. Soweit ich unterrichtet bin, gehört der Stadtrat Klaus Rothenhöfer nicht dem für diese Sachbereich zuständigen Thema „Ausschuss für Verwaltung, Kultur, Sport und Soziales“ an.

    Daher meinen herzlichen Dank an Sie Klaus Rothenhöfer und meine Anerkennung für ihr Engagement. Danke!

    Zeigt es doch auf, wie die Mitglieder mit welcher Gleichgültigkeit und Interessenlosigkeit die Aufgabe „Ausschuss für Verwaltung, Kultur, Sport und Soziales“ ausführen. Die Fragen hätten doch bei einer pflichtbewussten Wahrnehmung des Amtes aus den Reihen dieses Gremiums kommen müssen! Darüber hinaus zeigt es die enormen Mängel im Verwaltungsvorstand sowie beim zuständigen Amtsleiter auf.

    Diese Damen und Herren sollten sich ein Beispiel an Klaus Rothenhöfer nehmen, wenn man will geht, es, und zwar recht einfach. Politisch gewählte Personen, die aus der aktuellen Situation nicht lernen und daraus die erforderlichen Maßnahmen ausführen, werden ihre Abwendung sicher erhalten. Parteien- Politikverdrossenheit hat seine Ursachen.

    Die richtigen und notwendigen Maßnahmen wurden bereits im Jahr 2015 vorgeschlagen, und zwar auch wieder von Klaus Rothenhöfer; Bürgerbeteiligung“. Was ist daraus geworden? Ständig sind es die gleichen Personen, ein richtiger Klüngel, intransparentes Vorgehen und Entscheidungen haben Wiesloch in einen schlechten Zustand geführt. Merkwürdig ist, dass es genau dieser Klüngel ist, der bei vielen Entscheidungen dabei beteiligt war, und die Zustände heute so sehr kritisiert.

    • Klaus Rothenhöfer Says:

      Muss das sein?
      Darüber hinaus zeigt es die enormen Mängel im Verwaltungsvorstand sowie beim zuständigen Amtsleiter auf.

      Es tut mir leid, aber ich kann da keine enormen Mängel feststellen. Sollen wirklich Verwaltungsvorstand und zuständige Amtsleiter ihre Zeit damit verbringen, Wiesloch.Blog zu lesen und dort zu antworten? Bei aller Wertschätzung dieses Kommunikationsmittels – sicher nicht! Können sie alle möglichen Fragen im Vorfeld ahnen und darauf antworten? – sicher nicht.

      In jedem Unternehmen der Größenordnung wie das „Unternehmen Stadt Wiesloch“ wird Öffentlichkeitsarbeit irgendwo gebündelt, es ist absolut unüblich, dass ein Amtsleiter „eigenmächtig“ Öffentlichkeitsarbeit betreibt.

      Aus mehreren Gesprächen ist mir bekannt, dass diese u.a. von K.S. gestellten Fragen viele Bürger interessiert.
      Und damit sind wir beim eigentlichen Problem, wo bleibt die „klassische Presse“ bei der Verfolgung der Fragen, die viele Bürger interessiert? Warum werden diese Fragen nicht in den „Jubelpressekonferenzen“ gestellt? Wo bleibt die eigenen Recherche?

      Ich habe keine Probleme soweit vorhanden, „Mängel im Verwaltungsvorstand sowie beim zuständigen Amtsleiter“ deutlich zu benennen, aber ich finde es bedauerlich, wenn meine Antworten als Grundlage für unangebrachtes „Verwaltungs-bashing“ dienen.

      • Karsten Schmitt Says:

        das gehört zum Winzerfest, es geht doch nicht nur um vorgegene Antwortvarianten, wenn die Meinung zum Winzerfest interessiert, das muss sein.

        Das wurde meines Wissens wohl nie ausgeschrieben
        – Wann war das Winzerfest auf der Tagesordnung im Ausschuss oder im Gemeinderat?
        seit Umzug des Winzerfests vom alten Messplatz , das sind 60 oder 70 Jahre?
        – wann wurde von den Volksvertretern Beschlüsse bezüglich Winzerfest gefasst?
        – wann und von wem wurden die Konditionen verhandelt?
        – in welchem Sitzungsprotoll gibt es Informationen?

        Ein OB und ein verantwortlicher Amtsleiter der über viele Jahre den Untergang des Winzerfestes hinnimmt ohne zu reagieren und notwendige Maßnahmen einleitet, der soll alles richtig gemacht haben?

        Wie kommen Sie auf solche Annahmen? Sollen wirklich Verwaltungsvorstand und zuständige Amtsleiter ihre Zeit damit verbringen, Wiesloch.Blog zu lesen und dort zu antworten?
        Die Stadt Wiesloch hat eine Homepage die über alle möglichen Dinge informiert, eine große Anzahl der Inhalte betrifft nicht das Arbeitsgebiet der Verwaltung. Hat eher den Charakter eines „Gemischwarenladens“!

        „In jedem Unternehmen der Größenordnung wie das „Unternehmen Stadt Wiesloch“.. leider war jetzt nicht zu lesen, was in einem Unternehmen so alles noch passieren würde bei dieser Handlungsweise. Ist dies auch gültig für Pressefotos?
        Und damit sind wir beim eigentlichen Problem, wo bleibt die „klassische Presse“ bei der Verfolgung der Fragen, die viele Bürger interessiert?
        Diese Frage ist berechtigt? Die können nur Pressevertreter die Kontakt mit den Bürgern haben und nicht nur im Kreis der Personen sich bewegt über die berichtet und informiert werden soll, stellen. Wer am Mittwoch mit mit Gästen aus der Partnerstadt Sturgis nach Frankreich fährt, der ist möglicherweise nicht mehr in der Lage live über den Unternehmerstammtisch zu schreiben. Woher kommt jetzt der Bericht in der Presse?

        Wes Brot ich ess, des Lied ich sing

        Mit dem Vorschlag 2015 die Bürger zu beteiligen bei der Winzerfestplanung, auch alles gut gelaufen? Presse schreibt viele Jahre alles Prima beim Winzerfest und genau aus diesem Kreis kommt der sogenannte Vertreter der Bürger! Alles gut! Oder?

      • Wieslocher Says:

        wo bleibt die „klassische Presse“

        Diese Frage stellen sich in Wiesloch viele, genauso wie „wo bleiben die Volksvertreter“

        The blog idea/Die Blog-Idee
        https://wiesloch1.wordpress.com/2005/01/01/the-blog-ideadie-blog-idee/

      • "Blumenpeter" Says:

        Es gab unlängst in Wiesloch ein Bürger, dem angetragen wurde, dass er nicht die sonst für Bürger in Wiesloch übliche kleinkarierte Jacke trug. Der Hofberichterstatter verlor jedoch keinen Ton darüber. Am Hofe zu Wiesloch will man von Dingen des Volkes nichts hören und noch weniger etwas darüber sagen. Schließlich ist es Aufgabe der Hofberichterstattung vom doch so tollen Leben der höfischen Gesellschaft zu berichten. Die höfische Gesellschaft ist am Hofe Wieslochs schon über mehrere Jahrzehnte fest verwurzelt. Als das Volk für den eingangs genannte Jackenträger Verständnis zeigte, rief dies die einen weiteren Hofberichterstatter vors Tor. Der fragte entsetzt habt ihr keine anderen Sorgen? Wie aus Kreisen des Hofes zu hören war „höhere Abgaben“ werden die Bürger schon wieder auf andere Gedanken bringen als über unsere tolles und so geordnetes Leben bei Hofe nachzudenken.

        😆

    • Adrian Seidler Says:

      „Karsten Schmitt Says:
      … Es ist doch sehr bemerkenswert, wie die einzelnen Volksvertreter das Informieren bzw. es absolut unterlassen, die Bürger zu informieren. Wie ich schon über einen längeren Zeitraum beobachte und daraus den Schluss ziehe, unter 24 Stadträtinnen und Stadträten gibt es EINEN Stadtrat, der sich bemüht sich selbst zu informieren und die Fragen der Wieslocher Bürger zu beantworten. …“

      Anhand des Engagements im Wiesloch.Blog auf die Arbeit als Gemeinderat zu folgern und Schlüsse zu ziehen, halte ich für … (sagen wir einmal) … gewagt.

      „Karsten Schmitt Says:
      … Zeigt es doch auf, wie die Mitglieder mit welcher Gleichgültigkeit und Interessenlosigkeit die Aufgabe „Ausschuss für Verwaltung, Kultur, Sport und Soziales“ ausführen. Die Fragen hätten doch bei einer pflichtbewussten Wahrnehmung des Amtes aus den Reihen dieses Gremiums kommen müssen! …“

      Mir, als Mitglied des VKSS Interessenslosigkeit und Gleichgültigkeit vorzuwerfen, finde ich …
      Es ist zumindest unwahr und pauschalisierend. Ich schätze sicherlich nicht alle meine Gemeinderatskolleginnen und -kollegen gleichermaßen. Im Rat und außerhalb des Gremium habe ich häufig eine andere Meinung. Aber ich habe in all den Jahren keinen gleichgültigen und nicht interessierten Gemeinderat erlebt.
      Klaus Rothenhöfer ist nicht nur ein Kollege den ich besonders schätze. Er ist für mich auch ein wichtiger Rat- und Impulsgeber. Und wenn er den Wiesloch.Blog als Kommunikationsmedium nutzt, so ist dies anerkennenswert. Ich schätze sein Engagement hier und außerhalb vom Wiesloch.Blog.
      Ich käme jedoch nie auf die Idee einem Wieslocher Gemeinderat zu unterstellen sein Amt nicht pflichtbewusst wahrzunehmen.

      Wer definiert eine „pflichtbewussten Wahrnehmung“?
      Sie, lieber Herr Schmitt?

      Wer sind die „Wieslocher Bürger?“
      Die Kommentatoren des Wiesloch.Blogs? Oder auch (!!!!!) all jene Bürgerinnen und Bürger Wieslochs, die persönlich auf die Gemeinderäte zugehen?

      Wie können Sie beurteilen wieviel Zeit ich mit meinem Amt außerhalb des Blogs beschäftigt bin.

      Gerade in den letzten Tagen habe ich Gespräche mit Bürgerinnen geführt, die sich Sorgen wegen einem Bauobjekt machen. Diese Bürgerinnen sind jedoch nicht auf dem Blog hier online. Ich bin mir sicher, dass alle gewählten Wieslocher Volksvertreter ein offenes Ohr für die Anliegen und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger haben.

      Also, lieber Herr Schmitt: Wie können Sie beurteilen bzw. urteilen?

      Und wo steht geschrieben, dass zu den Aufgaben eines Stadtrats gehört gerade hier Rede und Antwort zu stehen?

      Wäre es nicht besser, wenn jeder für sich entscheiden kann wie er sein Amt ausführt.

      Aber spannend ist die Frage schon, weshalb aktuell (!) nur Klaus Rothenhöfer hier Rede und Antwort steht.
      • Liegt es am Zeitaufwand (neben Beruf und junger Familie, sowie weiteren Ehrenämter)
      • Liegt es an der Reichweite?
      • Liegt es an dem Grundton hier im Blog?
      • …

      Spannend, Vielleicht wäre es die Frage wert in einem eigenen Thread diskutiert zu werden.

      Ihr aktueller Beitrag, lieber Herr Karsten Schmitt, zeigt mir weshalb ich für mich die Entscheidung getroffen habe hier auf dem Blog nicht mehr so aktiv zu sein.

      Herzliche Grüße
      Adrian Seidler

  5. W.Blog Says:

    Bitte achten Sie auf Sachlichkeit und Relevanz beim Kommentieren

    Danke
    Elke

  6. Esther Says:

    Bleibt zu hoffen, dass die zaghaft angefangene „Bürgerbeteiligung“ der Stadt zum Thema Winzerfest in diesem Jahr fortgesetzt wird. Dass die Ergebnisse der Online-Umfrage der SPD dort einfließen und – vor allem – dass sich dieses Jahr mehr Bürger bereitfinden, im Arbeitskreis aktiv mitzuarbeiten. Kreative Vorschläge gibt es genug, keine Chance zur Veränderung, wenn nur die althergebrachte „Mannschaft“ zusammensitzt.

  7. Anette Möller Says:

    Bashing

    „(von engl. bashing „öffentliche Beschimpfung“ bzw. bash „heftiger Schlag“)“ wikipedia
    „aktiver, meist verbaler, übermäßiger Angriff auf jemanden oder etwas“ wiktionary.org
    „heftige, herabsetzende Kritik“ Duden

    Sorry, Text der Bashing zuzuordnen wäre sehe ich nicht.

    Unter Bürgerbeteiligung versteht man allgemein etwas anderes als das was in Wiesloch getan wurde.

    Bürgerbeteiligung ist ein permanenter Prozess/Verfahren und eine Möglichkeit der Beteiligung aller Bürger zu einem Thema. Transparente Informationen und zwar zum jeweiligen aktuellen Stand sowie zu jedem einzelnen Schritt des Verfahrens. Bei einem Verfahren „Bürgerbeteiligung“ wird auch nicht in einer intransparenten Festlegung die Person „Bürgervertretung“ festgelegt.

    Es bedarf wohl nach einem so mißratenen Start „Bürgerbeteiligung“ in Wiesloch klarer Signale, dass die Bürger ernst genommen werden und die Verantwortlichen dazugelernt haben wie Bürgerbeteiligung richtig abzulaufen hat. Ich lasse mich überraschen, wann Wiesloch endlich einen gravierenden Wandel in der Beteiligungskultur vollziehen wird. Die Bürger scheinen schon einen Schritt weiter zu sein wie das neue Beteiligungsforum wirfuerwiesloch.wordpress.com zeigt. Soweit ersichtlich beteiligen sich dort auch Personen die keiner Partei angehören.

  8. Andreas B. Says:

    In jedem Unternehmen der Größenordnung wie das „Unternehmen Stadt Wiesloch“ wird Öffentlichkeitsarbeit irgendwo gebündelt, es ist absolut unüblich, dass ein Amtsleiter „eigenmächtig“ Öffentlichkeitsarbeit betreibt.

    Unternehmen Stadt Wiesloch hat 207 Beschäftigte.
    Bei Unternehmen mit 207 Mitarbeitern werden sie meist vergeblich nach Mitarbeitern für Presse und Öffentlichkeitsarbeit suchen. Das erledigen GF und Ressortleiter meist selbst, schließlich kennen die das Sachgebiet genau und müssen nicht zusätzlich das einem weiteren Kollegen vermitteln. Auch was Qualität und Aktivität angeht ist der Anspruch in der Wirtschaft höher, auch im Ergebnisse wird konsequenter gehandelt. Auch unter vergleichbaren Städten 26.000 EW muss man sehr lange nach einer solchen Stelle suchen. Die Fachbereiche erstelle Sitzungsvorlagen selbst, es wird dort auch kein (Ab)Schreiber benötigt.

    Es ist sehr viel Widderspruch in den Handlungen und Organisation in der Stadtverwaltung Wiesloch. Von Fototerminen, Erklärungen bis hin zu einem unmöglichen Internetauftritt. Ein Blick zu anderen Städte zeigt schnell und deutlich die Unterschiede auf. Es geht um die Information und Leistung der Verwaltung und nicht um Vereine, Handel oder was auch immer. Eine Stadt der das Geld fehlt muss sich auf die eigenen Dinge fokussieren und auf mehr Effizienz und Qualität achten.

  9. Markus Fuhrmann Says:

    Ich habe mir lange überlegt, ob man überhaupt auf die vielen Worte von Herrn Seidler eingehen soll. Ich habe mich schließlich dazu entschlossen dem Herrn Seidler und den Lesern mitzuteilen, dass ich seinen Ausführen in allen Kommentaren (vom 2016-09-18 – 12:54; 13:12; 14:02) widerspreche. Ich erspare mir eine ausführliche Erwiderung, es würde dem Inhalt eine falsche Bedeutung beigemessen werden.

    Ich kann folgendes aussagen: Meine Frau und ich waren bei der Eröffnungsfeier im Gerbersruhpark. Als viele Personen mit einem Gläschen in der Hand von dem Ausschanktisch kamen, ging meine Frau auch dorthin, um für uns beide ein Gläschen zu holen. Ihr wurden die Gläschen verwehrt, sie bekam keine. Das kann doch nicht sein und ging unmittelbar selbst zu dem Ausgabetisch. Viele Personen kamen mir entgegen mit einem Gläschen. Ich bekam überraschenderweise wie gewünscht die Gläschen mit Wein. So wie es meiner Frau erging es auch anderen Personen. Übrigens unabhängig von Programm oder Ansprache. Wir waren im Gegensatz zu dem Kommentator Adrian Seidler nicht abwesend bei der Veranstaltung.

    Bei den Ausführungen zur Bürgerbeteiligung ist im ersten Satz schon der erste Fehler.

    So als Lektüre kann diese Information empfohlen werden.

  10. Brigitte Schift Says:

    viele Worte, laute Worte, Widersprüche, inhaltslose Kommentare,
    lösen bei mir nicht die erwartete Reaktionen aus, Augen zu, Ohren zu, draufhauen, mitmachen.

    Auch ich widerspreche den Kommentaren von Herrn Stadtrat Adrian Seidler.

    Ich habe mich auf die Suche nach Informationen und Fakten gemacht.
    • privater Blog = nichts
    • Partei-Homepage = nichts
    • Twitter =- nichts
    • Facebook -= nichts
    • RNZ-Online-= nichts
    • Online – Zeitung Wiesloch = nichts
    • Homepage der Stadt Wiesloch = nichts

    • Zeitraum, 12 Monate = nichts
    • nach der Kommunalwahl = nichts

    Informationen die weiterhelfen könnten:
    – Meinung [ wikipedia ]
    – Demokratiegedanke (nicht gemeint pervertierte Demokratie in dem das Volk nur zu Wahlen vorkommt) [ wikipedia; demokratie; fes ]
    – Arbeiten im Ausland [ business ]

  11. Wieslocher Says:

    Ich bin froh, dass sich bisher kein Kommentar auf die zielgerichteten Provokationen und absolut unlogischen Ausführungen eingelassen hat und kein wilder Sturm losgegangen ist.
    Ist es der Wiesloch Blog oder Kommentatorinnen und Kommentatoren oder Kommentare z.B. wie diese von A.S. die für diesen „Grundton“ sorgen?

    Es muss sich in Wiesloch auch nicht in D keiner rechtfertigen oder begründen was, warum er es tut auch nicht wo er kommentiert. Es interessiert mich auch nicht wie das bei anderen Medien – TV, Tagesschau, Online Medien, RNZ, welcher Stadtrat aus Wiesloch kommentiert.

    Wahrheit und Fakten ziehe ich vor. Ist Frau Sonja Huth nicht mehr Mitglied im Gemeinderat? Von der habe ich vor wenigen Tagen einen Kommentar hier gesehen!


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