Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode


Wie seit langem jedes Jahr wollte ich heute im Palatin die Abschlussveranstaltung des Kinderzirkusses besuchen, leider wurde mir der Zugang zum Saal verwehrt, weil ich eine Jacke und kein Jackett trug. Aber nicht etwa wegen fehlender Eleganz 😉 , nein, wegen neuer Brandschutzvorschriften. Jacken sind an der Garderobe abzugeben auch wenn die Klimaanlage unangenehm kühlt.

Klaus_R_Jacke_2016-08.jpg

so gekleidet ist man also brandgefährlich.

Klaus_R_Jacket_2016-08.jpg

so dagegen ist es in Ordnung

Ob sich das alle Veranstaltungsbesucher gefallen lassen?

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Rothenhöfer


| Von: Klaus Rothenhöfer | Bild: Klaus Rothenhöfer |

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19 Antworten to “Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode”

  1. Christian Says:

    der 1. April ist doch schon viele Monate vorbei

    in Wiesloch ist vieles absurd aber das hier hat die Qualität die TOP 10 in die Blödsinn-Charts zu erreichen.

    Als Ungläubiger möchte ich diese Brandschutzvorschrift sehen.
    .. also demnächst spärlich bekleidet oder nackt?
    .. ab wie viel Promille im Blut wird´s dann gefährlich und muss das Palatin verlassen werden?
    .. da müssen alle alkoholischen Getränke aus dem Angebot wegen der Explosionsgefahr?

  2. Tom Dreher Says:

    Wer hat schon einmal außerhalb von Wiesloch solche Erfahrungen gemacht?

    Ich und mein gesamter Bekanntenkreis nicht – jeder fasste sich fassungslos an den Kopf.

    Hier mein Vorschlag für "Schilda Wiesloch"

    td_brandschutz_500[1]

    Grafik: Tom Dreher

    • Dr. Matthias Spanier Says:

      Hallo,

      vorab: Auch ich halte es für übertrieben, dass Klaus Rothenhöfer seine Jacke nicht mit in den Saal des Palatin nehmen durfte, wogegen ihm dies mit einem Jackett erlaubt worden wäre. Ich möchte hier nur den Sinn der neuen Brandschutzvorschriften erläutern, soweit ich diesen kenne.
      Man geht davon aus, dass bei Veranstaltungen Jacketts üblicherweise nicht abgelegt, sondern auch im Saal am Körper getragen werden. Dagegen geht man davon aus, dass bei Veranstaltungen in einem Saal Jacken und Mäntel üblicherweise abgelegt und über die Stuhllehnen gehängt werden. Sollte es zu im Saal einem Brand und zu einer Panik kommen, könnten viele in den Stuhlreihen über solche hängenden Jacken und Mäntel stolpern, was Nachdrängende wieder aufhalten könnte und wodurch die Gestolperten im Gedränge verletzt werden könnten.
      Unabhängig davon sollen die neuen Brandschutzvorschriften auch erreichen, dass in von vielen Personen bei einem Brand benutzten Fluchtwegen (z.B. Gänge in einer Schule oder in einem Veranstaltungszentrum usw.) keine brennbaren Dekorationen oder Gegenstände vorhanden sind, welche in diesen Fluchtwegen zu einer starken Rauchentwicklung führen würden. Bei Bränden fallen statistisch gesehen nämlich mehr Menschen dem Rauch zum Opfer als den eigentlichen Flammen.
      Ich will das nur erklären. Ich sage nicht, dass ich das alles so unterstütze. So wollte Klaus Rothenhöfer nach seinen Worten seine Jacke im Veranstaltungssaal am Körper tragen wegen der durch die Klimaanlage verursachten Kühle; er wollte die Jacke nicht ablegen. Dann hätte auch niemand im Falle eines Brandes über Klaus Rothenhöfers an der Stuhllehne hängende Jacke stolpern können. Also könnte es erlaubt werden, zum Beispiel Jacken mit in den Saal zu nehmen, solange sie nicht über die Stuhllehnen gehängt werden. 🙂

      Mit besten Grüßen,
      Dr. Matthias Spanier

      • Tim Says:

        Alle Vorschriften sind mit genauem Wortlaut (Original) ins WEB eingestellt.
        Vielen Dank für den Link zu den gültigen Vorschriften.

  3. JoKlein Says:

    Hallo,
    ist mir und auch keinem aus unserem Team bisher untergekommen. Wir kommen durch unsere Tätigkeit in sehr viele Städte und Orte auch im Ausland. Davon haben wir bisher weder gehört noch es erlebt.

    Viele Grüße nach Wiesloch .. bis zum Winzerfest ??
    .JoKlein

  4. Marc aus Wiesloch Says:

    Ich halte mich auch mehr an den genauen Wortlaut der Bandschutzvorschriften bevor ich mich auf jemanden verlassen würde der die Vorschriften unzureichend kennt. Für jemanden der die Vorschriften kennt ist es sicher einfach eine genauen Quelleangabe zu benennen. Ich kenne diese nicht daher würde auch mich die Quellenangabe interessieren.

    Spontan fallen mir mehrere andere Argumente ein. Klaus Rothenhöfer informiert die Kontrollperson, dass er die Jacke anbehalten werde.

    Es ist festzustellen, dass bei dieser Veranstaltung eine Reihenbestuhlung durchgeführt wurde. Anders als bei einer Tischbestuhlung ist hier eine Ablage am Stuhl sehr schlecht möglich.
    Bei anderen Veranstaltungen, im Gefahrenfall sollte es dann überhaupt Tischdecken geben oder Geschirr, Messer und Gabeln usw? Sind dann lange Abendkleider, in denen Frau in ihren Bewegungen eingeschränkt ist, nicht auch eine erheblich Gefahrenquelle? Jacketts dürfen bei anderen Veranstaltungen über die Rückenlehne gehängt werden? Wie ist das eigentlich bei Veranstaltungen im Palatin wo das Foyer zusätzlich als Ausstellungsfläche genutzt wird, Stände, Infoständer, Tische mit Husse? Ich habe ein Bild im Netz gefunden das die Situation zeigt. Stände vor den NOT-Ausgängen; Rettungsweg / Notausgang (BGV A8 E 16) siehe Fensterfläche oben. http://www.palatin.de/wp-content/uploads/2014/04/best-western-plus-palatin-weinfestival-1200×803.jpg.

    Wie ist das in der Mensa vom Gymnasium, mehr als 200 Schüler, einige haben Jacken mit und zusätzlich ein Behältnis mit Schulutensilien (Bücher usw)? Wird hier auch der Zugang verwehrt?
    Vorbeugender Brandschutz besteht grundsätzlich aus drei wichtigen Bausteinen, die auch für den Schulbereich gelten: – baulicher Brandschutz – anlagentechnischer Brandschutz – betrieblich-organisatorischer Brandschutz. Übrigens Flure haben meist die Funktion von Rettungswegen und sind mit der Funktion von Veranstaltungsflächen sehr schlecht vergleichbar.

  5. Florian Says:

    nicht Erklärern trauen – selbst hinschauen

    Landesbauordnung § 15 Brandschutz https://dejure.org/gesetze/LBO/15.html

    Versammlungsstättenverordnung § 46 Anwendung der Vorschriften auf bestehende Versammlungsstätten https://dejure.org/gesetze/VStaettVO/46.html

    Brandschutz https://de.wikipedia.org/wiki/Brandschutz

    Brandschutzordnung https://de.wikipedia.org/wiki/Brandschutzordnung

    Die nachfolgenden Punkte können aus“ MVStättVO 2014 Musterordnung für den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten“ entnommen werden:
    § 6 Führung der Rettungswege
    § 7 Bemessung der Rettungswege
    § 8 Treppen
    § 9 Türen und Tore
    § 10 Bestuhlung, Gänge und Stufengänge
    § 11 Abschrankungen und Schutzvorrichtungen

    Übrigens über das Tragen von Kleidung (Jacke, Jackett) von Gästen oder Besuchern habe ich keine Vorschriften gefunden!

  6. Dr. Matthias Spanier Says:

    Von Beginn an war hier die Rede davon, dass Klaus Rothenhöfer angesichts des Tragens einer Jacke „wegen neuer Brandschutzvorschriften“ der Zutritt zu einer Veranstaltung im Palatin verwehrt wurde. Meines Erachtens hat der Veranstalter hier sein Hausrecht ausgeübt, um dem Sinn der neuen Brandschutzvorschriften zu entsprechen, nicht weil Jacken leichter brennbar wären als Jacketts, sondern damit im Falle eines Brandes die Flucht aus den Stuhlreihen heraus durch abgelegte Jacken nicht behindert wird. Dazu habe ich bereits nähere Erläuterungen gegeben.
    Über die Sinnhaftigkeit einer solchen Weisung durch den Veranstalter mag man verschiedener Meinung sein – aber ich jedenfalls spreche dem Veranstalter des Kinderzirkusses deswegen nicht jede Vernunft ab, sondern billige ihm gute Gründe für diese seine Entscheidung zu.
    Und ich wiederhole: Ich selbst halte es für übertrieben, dass Klaus Rothenhöfer mit seiner Jacke nicht eingelassen wurde, obwohl er sie wegen der Kühle am Körper tragen wollte…

    • Roland Says:

      Ich möchte hier nur den Sinn der neuen Brandschutzvorschriften erläutern, soweit ich diesen kenne.

      Frage: sind die konkreten Brandschutzvorschriften  bekannt?

      Nach diesen Ausführungen nehme ich an: NEIN, diese sind dem Kommentator nicht bekannt.

      dass bei Veranstaltungen in einem Saal Jacken und Mäntel üblicherweise abgelegt und über die Stuhllehnen gehängt werden

      Es wird in diesem Bericht von einem konkreten Tatbestand berichtet daher ist “überlicherweise” ein unzutreffender Ansatz.

      Die erforderliche Abmessungen für Bestuhlung (Plätze, Stuhlreihen, Abstände, und Abmessung Fluchtwege) sind für die unterschiedlich Nutzungsarten in  § 10 MVStättV festgelegt.

      Auch ist in diesem Bericht ist nicht die Rede oder Absicht von der “Einrichtung eines Kleiderlagers”.

      Mir, wie auch andere Kommentare zeigen, ist die Frage nach den konkreten Vorschriften und diese konnten für diesen Sachverhalt nicht vorgelegt und eingesehen werden. Es geht mir nicht um Sinnlichkeit! Über Sinn und Unsinn kann nur befunden werden, wenn die konkreten “Brandschutzvorschriften für Palatin Wiesloch” bekannt sind. Es wäre natürlich auch möglich, dass es sich hier um eine organisatorische Weisung der Palatin-Führung handelt und nicht um eine Vorschrift.

      Ich lese und kommentiere nicht um zu philosophieren sondern mich zu informieren über Fakten und Meinungen.

  7. Lisa Aenis Says:

    Stellungnahme der Geschäftsleitung des Palatin

    Sehr geehrte Veranstaltungsbesucher,

    Wir als Betreiber des Palatins, stoßen immer wieder auf Unverständnis, wenn es darum geht, dass Jacken, Taschen und Mäntel bei Veranstaltungen an der Garderobe abzugeben sind und nicht mit in den Veranstaltungsraum genommen werden dürfen. Die Art und Weise, wie dieses Unverständnis zum Teil sehr respektlos gegenüber unseren Mitarbeitern oder eingesetztem Sicherheitspersonal entgegengebracht wird, lassen wir mal unkommentiert.

    Der Hintergrund all unserer Maßnahmen ist die Sicherheit unserer Gäste. Hier erachten wir es als unsere Pflicht, alles Erdenkliche zu unternehmen, um in einer Zeit in der Bombendrohungen, Evakuierungen und Attentate leider nicht auszuschließen sind.

    Garderobenstücke und große Taschen, die im Falle einer Evakuierung zu Stolperfallen werden können, stellen gerade für ältere Menschen und Kinder ein erhebliches Gefahrenpotential dar und deshalb haben wir in einer entsprechenden Anweisung bereits in der letzten Saison proaktiv gehandelt. Dass dies im Einzelnen für die eingesetzten Mitarbeiter beim Saaleinlass in der Umsetzung nicht einfach ist, wollen wir gar nicht bestreiten. Im Hinblick auf die Sicherheit bei Veranstaltungen im Palatin, haben wir für das gezeigte Unverständnis einiger unserer Gäste aber überhaupt kein Verständnis.

    Wir wünschen uns, dass Terror und Anschläge sich nicht erst in der Metropolregion ereignen müssen, bis unsere Maßnahmen die unserer aller Sicherheit dienen sollen, toleriert werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Die Geschäftsleitung des Palatin

    • Weltkulturerbe Says:

      Sehr geehrte Frau Aenis,

      ihre Antwort ist vergebene mühe. Sie werden keine Zustimmung bekommen. Es gibt Menschen die es nicht verstehen wollen oder können. Und wenn es dem Herren zu kalt ist, kann es er sich doch einen Pullover umhängen bzw. mit den Saal nehmen. Die Welt könnte so einfach sein, aber es gibt Menschen, die machen sich das leben schwer. Ich lasse meine Jacke im Auto.

      • Wieslocher Says:

        Nein! In der Tat kann ich solchen Verfahrensweisen/Handlungen nicht zustimmen.
        Gründe:
        – von dem Mitarbeiter des Palatins wurde als Grund „Brandschutzvorschriften“ genannt; dies ist falsch – es gibt diesbezüglich (Jacke/Jackett) keine Brandschutzvorschriften!

        – Ein Unternehmen – Veranstaltungs- und Kongresszentrum -das nicht öffentlich über diesen Sachverhalt informiert, und zwar rechtzeitig vor dem Betreten der Anlage bzw vor dem Kauf einer Eintrittskarte -kommt seiner Informationspflicht nicht nach.

        – Informationen erst nach dem Betreten des Geländes sind völlig ungenügend.

        – Würde das Palatin diese vorgetragenen Sicherheitsgrundsätze permanent praktizieren dürften keine Jacketts bei einer Veranstaltung über Stühle gehängt werden; wegen Sicherheit und Gleichheitsgrundsatz

        – Eine Veröffentlichung wie hier vom Palatin erfolgte geht am geschilderten Sachverhalt total vorbei, das geschieht meist dann, wenn eine Textkonserve verwendet wird. Andere Gründe gibt es auch noch, die spare ich mir auf.
        (viele Worte – nichts zu diesem Fall gesagt)

    • Klaus Rothenhöfer Says:

      Oberpeinlich.

      Ich hatte gehofft, dass sich die Jacken/Jackett-Aktion als Übereifer einer Security-Kraft herausstellt. Die Stellungnahme der „Geschäftsleitung des Palatin“ rechtfertgt aber meine ursprüngliche Überschrift vollinhaltlich.
      Der Hintergrund all unserer Maßnahmen ist die Sicherheit unserer Gäste. Hier erachten wir es als unsere Pflicht, alles Erdenkliche zu unternehmen, um in einer Zeit in der Bombendrohungen, Evakuierungen und Attentate leider nicht auszuschließen sind.
      Nach jedem solchen Ereignis versichern wir uns gegenseitig, uns nicht einschüchtern zu lassen, unser gewohntes Leben weiter zu führen und die „Terroristen ihr Ziel nicht erreichen“ zu lassen – und jetzt diese Begründung der Geschäftsleitung des Palatin für das Jackenverbot!

      Meine bisherigen Recherchen haben ergeben, dass die kritisierte Praxis des „Jackenverbots“ ausschließlich auf einer Anordnung der Palatin Geschäftsleitung beruht.

      Nun ist das Palatin aber nicht Privateigentum von irgendjemand, der damit umspringen kann, wie er will, sondern ein städtisches Unternehmen, das jährlich mit erheblichen Summen unterstützt wird. Dann sind solche Anordnungen erklärungspflichtig.

      Frau Aenis macht sich die Argumentation zu eigen, dass Garderobenstücke und große Taschen, die im Falle einer Evakuierung zu Stolperfallen werden können, gerade für ältere Menschen und Kinder ein erhebliches Gefahrenpotential darstellen Die Mehrzahl der Palatin-Besucher sind zwar weder ältere Menschen noch Kinder, aber die Nennung dieser Gruppen macht sich immer gut im Zusammenhang mit proaktivem Handeln.

      Wenn man einräumt, dass über die Stuhllehnen hängende Kleidungsstücke im Falle einer Evakuierung hinderlich sein können, dann hängt das sicher nicht davon ab, ob es sich um Jacken oder Jacketts handelt. Wirksame Maßnahme dagegen wären aber z.B. schriftliche Bitten auf jedem Tisch, keine Kleidungsstücke oder Taschen über die Stuhllehnen zu hängen, da diese im Falle einer Evakuierung hinderlich sein können. Das wäre für den Besucher einsichtig und würde auch den gewünschten Zweck erffüllen.

      Zum letzten Satz der Palatin Geschäftsleitung spare ich mir jeden Kommentar, ich fürchte, ich würde gegen die netiquette verstoßen. 😉

    • Vanessa Says:

      Reklamationen zu bearbeiten ist kein Zuckerschlecken. Cleveres Beschwerdemanagement besänftigt nicht nur verärgerte Kunden, sondern verbessert auch Image und Leistungen. Absolutes Tabu im Beschwerdemanagement: Die Schuld auf andere abwälzen.

      Das hier zeigt schon auf welche chaotische Zustände in einem Unternehmen herrschen. Grundlagen von Kundenorientierung, Fehlanzeige. Es ist wichtig, dass das Management eines Unternehmens sich immer um den Kunden kümmert. Dazu gehört eine Informationspolitik die frühzeitig und richtig informiert. Kunden sind gar nicht so blöd, wie manche denken.

      Eine Kommunikation zu diesem Sachverhalt “keine Jacken mehr” ist nicht erfolgt. Offensichtlich auch nicht gegenüber dem Gesellschafter, was eine Frage der Unternehmensphilosophie, Zusammenarbeit und des Stils der Geschäftsführung ist. Die Stellungnahme der Geschäftsleitung des Palatin zeigt auf, wie weitab vom Kundenanliegen argumentiert wird ohne jegliches Eingehen auf das eigentliche Anliegen. Kundenfreundlichkeit wird so mit den Füßen getreten.

      Zu berichten ist, dass es in der Vergangenheit auch anderen Personen schon so ergangen ist, die ebenfalls mit Sprachlosigkeit, Entsetzen und Unverständnis reagiert haben. Mitarbeiter des Palatin ist das bekannt.

  8. Eva A. Says:

    Wir als Betreiber des Palatins

    Na sowas?
    Bisher war ich so informiert.

    Privatrechtliches Unternehmen
    Name des Unternehmens: Palatin Kongresshotel und Kulturzentrum GmbH
    Aufgabe: Betrieb eines Kongresshotels und Kulturzentrums mit Tiefgarage in Wiesloch
    Gesellschafter: 100% Stadt Wiesloch (vertreten durch "Gemeinderat" und OB)
    Geschäftsführer: Klaus Michael Schindlmeier – einzelvertretungsberechtigt –

    Zuschuss der Stadt Wiesloch aus Steuermitteln: jährlich mehrere Mio Euro

    Wer ist Betreiber?
    Der Gesetzgeber sieht die „Betreiber“ oder „Inhaber“ als Rechtssubjekte mit Außenwirkung.
    „Betreiber ist also, wer für den Betrieb verantwortlich ist, die erforderliche tatsächliche und rechtliche Verfügungsgewalt hat, einen (wie auch immer gearteten) Nutzen aus ihm zieht und Anordnungsbefugnissen gegenüber den Beschäftigten besitzt“ oder „in dessen Namen und auf dessen Rechnung das Unternehmen betreibt“. Er trägt für den ordnungsgemäßen Betrieb nach außen hin die Verantwortung.

    Betreiber des Palatin ist somit der Geschäftsführer soweit keine andere Personen Vollmachten (ppa) erteilt wurden, für die übrigens eine gesetzliche Veröffentlichungspflicht im Handelsregister besteht.

    Wer ist sonst noch Rechtssubjekt mit Außenwirkung?
    Was hat sich geändert?

  9. Weltkulturerbe Says:

    Kommentar wird nicht veröffentlicht!

    aus aktuellem Anlass erfolgt ein Hinweis auf die Nutzungebedingungen. https://wiesloch1.wordpress.com/nutzungsbedingung/

    2016-08-16 Wiesloch.Blog

  10. Rainer Göpferich Says:

    Haben wir in Wiesloch keine anderen Sorgen?

    • Leser Says:

      Haben wir in Wiesloch keine anderen Sorgen?

      Wer ist wir? Welches „WIR“ stellt die Frage?

      Für „wir“ kann ich nicht sprechen, ich kann jedoch für mich sprechen.

      Sorgen? nee habe ich nicht.

      Ja ich habe auch anderen Informationsbedarf, dieser Sachverhalt ist für mich auch sehr interessant. Wissenswert besonders wie eine GmbH der Stadt Wiesloch handelt. Ob solche Vorgänge anderswo veröffentlich würden? Für mich ist das aktuelle Geschehen und die daraus resultierenden Erkenntnisse wichtiger als Berichte aus der Vergangenheit von toten Seelen.

      Viele Blogs mit den Kommentaren der Leser sind im Vergleich mit kommerziellen, kostenpflichten, Printmedien und deren Leserbriefen einfach besser.

  11. Reiner Schreiber Says:

    Nachdem fast 2 Monate vergangen sind würde mich interessieren ob der Geschäftsführer persönlich Kontakt aufgenommen hat in dieser Angelegenheit.

    Es wird dieser Tage berichtet „Best Western Plus Palatin in Wiesloch konnte vier Spitzenplätze bei der Wahl der „Top 250“-Tagungshotels erringen“
    „Rund 4.000 Tagungsexperten, Führungskräfte, Trainer und Personalentwickler“ gaben die Stimmen ab. Ich kenne nur Bewertungen die ausschließlich von Gästen, Nutzern erfolgt.
    Der „Direktor“ Klaus Michael … gibt es im Palatin einen „Direktor (von lat. dirigere für steuern, führen, leiten) bezeichnet: Menschen in Führungspositionen: Direktor, ein Mitglied in einem Direktorium„?

    Bei test.de gibt es einen Bericht zu Hotelbewertungen, interessant sind Hinweise zu „Glaubwürdigkeit“ und „Manipulation“


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