Den Frauen in Wiesloch soll weiterhin geholfen werden


Nach der Schließung der Beratungsstelle von "Frau in Not": Frauenforum hilft bei häuslicher Gewalt

Wiesloch. (oé) Fast elf Jahre lang gab es in der Weinstadt die Beratungsstelle für Frauen, die in ihrem nahen Umfeld Gewalt erfahren haben. Zum 1. April wurde das Büro in der Friedrichstraße nun aber geschlossen und der Trägerverein "Frau in Not" (FIN) hat sich aufgelöst. Für die Frauen, die Büro und Beratungstelefon drei Mal in der Woche zwei Stunden lang besetzt hielten, war dies keine leichte Entscheidung. "Wir waren traurig", berichten Ursula Trost und Gerda Oehmann. Erleichtert wurde die Entscheidung indes dadurch, dass es für die von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen auch künftig ein (wenn auch reduziertes) Beratungsangebot vor Ort geben wird. Das Frauenforum Wiesloch wird diese Aufgabe übernehmen. Damit schließt sich ein Kreis. Denn aus dem Frauenforum ist der Verein "Frau in Not" ursprünglich auch hervorgegangen.

Dass man die feste Beratungsstelle nun aufgegeben hat, liegt beileibe nicht daran, dass es keinen Beratungsbedarf mehr gäbe. Der sei nach wie vor da, versichern Gerda Oehmann und Ursula Trost. Allerdings finden betroffene Frauen heute mehr Anlaufstellen als noch vor zehn Jahren: So gibt es ein bundesweites Hilfetelefon, das rund um die Uhr besetzt ist, und auch die Polizei engagiert sich bei dem Thema stark. Man habe bei FIN deshalb schon eine nachlassende Nachfrage gespürt, so die beiden Beraterinnen.

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| Quelle: rnz.de | 2016-04-08 | Bild/Logo: rnz.de |

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