Wiesloch-Frauenweiler: Für einen Schulhausanbau fehlt das Geld


Der Gemeinderat plädiert deshalb notgedrungen für eine Containerlösung bei der dringend nötigen Erweiterung der Schule Frauenweiler

Frauenweiler. (hds) Allerorts wird mittelfristig von zurückgehenden Schülerzahlen gesprochen. Dies gilt nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes allerdings nicht für Wiesloch und hat insbesondere für Grundschulen im Stadtgebiet Konsequenzen. So wird im Bereich der Sechs- bis Zehnjährigen bis zum Jahr 2025 ein Zuwachs von zwölf Prozent prognostiziert.

Nach Aussage der zuständigen Behörden ist diese Prognose eher noch konservativ gerechnet, denn in den errechneten Zahlen ist die Aufnahme von Flüchtlingskindern in den kommenden Jahren noch nicht enthalten. Dies gilt vor allem für jene Kinder von Familien, die nach erfolgreichem Asylantrag in die sogenannte "Anschlussunterbringung" wechseln und Wohnungen in Wiesloch erhalten. Dies bedeutet einen Anstieg bei den Grundschulen von zehn Kindern pro Jahr für ganz Wiesloch. Der Grund liegt, so das Statistische Landesamt, in dem nach wie vor anhaltenden Bevölkerungswachstum in der Weinstadt. Bei den Flüchtlingskindern geht man ebenfalls von zehn aus, allerdings beruhe diese Zahl zunächst noch auf einer eher groben Schätzung.

Im wahrsten Sinne des Wortes "eng" könnte es dabei für Frauenweiler werden. Der Gemeinderat hatte sich in seiner letzten Sitzung im Jahr 2015 ausführlich damit beschäftigt und mehrheitlich beschlossen, eine Containerlösung zu wählen, da eine bauliche Erweiterung aus Kostengründen derzeit nicht umzusetzen sei. Im Schuljahr 2015/2016 ist die Schule bereits in der zweiten Klasse zweizügig gefahren, ausgelegt ist man dort allerdings nur für vier einzügige Jahrgänge. Derzeit wird mit einem statistischen Anstieg von 3,1 Kindern pro Jahr gerechnet.

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| lp | Quelle: rnz.de | 2015-12-30 | Logo rnz.de |

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