Mehr Barrierefreiheit im Busverkehr!


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Haltestellen in Wiesloch, Malsch und St.Leon werden auf Landeskosten modernisiert

Gleich an 15 Standorten profitiert die Region rund um Wiesloch, St. Leon und Malsch von den Zuschüssen der grün-roten Landesregierung: Jeweils sechs Bushaltestellen in der Weinstadt und in St. Leon werden auf Kosten des Landes barrierefrei umgebaut. In Malsch werden weitere drei Haltestationen modernisiert.

Konkret werden z.B. ein Blindenleitstreifen eingebaut und die Bordsteinkanten angehoben. Dadurch ist in Zukunft auch bei Niedrigflurbussen ein stufenloser Einstieg möglich und die Einstiegsrampe für Rollstuhlfahrer entfällt. "Der öffentliche Personennahverkehr wird dank dieses Sonderprogramms sicherer und komfortabler für alle", freut sich der grüne Landtagsabgeordnete Dr. Kai Schmidt Eisenlohr aus Wiesloch. "Von dem stufenlosen Einstieg in die Busse profitieren Rollstuhlfahrer genauso wie ältere Menschen mit Rollatoren, Eltern mit Kinderwagen oder Fahrgäste mit schwerem Gepäck."

Bushaltestellen schneller barrierefrei machen: Dafür investiert die grün-rote Landesregierung fünf Millionen Euro. Umgerechnet entspricht das einem Zuschuss von 10000 Euro pro Bushäuschen, das Land übernimmt damit die Hälfte aller Umbaukosten. "Das ist sehr gut angelegtes Geld. Ein barrierefreier Zugang zum ÖPNV ist ein wesentlicher Faktor, um Busse als Verkehrsmittel attraktiver zu machen und allen Menschen die gleiche Chance auf Mobilität zu bieten", erklärt MdL Kai Schmidt Eisenlohr.

Bis 2022 muss der gesamte ÖPNV barrierefrei nutzbar sein, das schreibt der Bund vor. Das Land Baden-Württemberg hat mit seinem Förderprogramm starke Impulse gesetzt, damit Stadt- und Landkreise diese Aufgabe möglichst frühzeitig angehen.

In der Region barrierefrei umgebaut und modernisiert werden die Haltestellen:
In Wiesloch "Hauptfriedhof", "Bürgerhaus" und "Baiertaler Straße" in Altwiesloch, die "Schatthäuser Straße" (Richtung Schatthausen), die "Kirchstraße" in Schatthausen und die "Alte Bruchsaler Straße" in Frauenweiler.
In St.Leon "Reilinger Straße Süd", "Hohe-Buch Ring", "Rote Straße Süd", "Rathaus", "Bahnhofstraße" und "Ipferplatz".
In Malsch: "Bleitweg", Oberer Mühlweg" und "Penny-Markt".


| es | Pressemitteilung: Wahlkreisbüro – Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr MdL (Bündnis 90/Die Grünen) | 2015-12-22| Symbolbild: Wiesloch.Blog |

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Veröffentlicht in 3_Baden-Württemberg. 1 Comment »

Eine Antwort to “Mehr Barrierefreiheit im Busverkehr!”

  1. Klaus Rothenhöfer Says:

    Was denn jetzt, Zuschuss oder Kostenübernahme?
    Im ersten Abschnitt der Presseerklärung lesen wir: Jeweils sechs Bushaltestellen in der Weinstadt und in St. Leon werden auf Kosten des Landes barrierefrei umgebaut.
    Im dritten dagegen: Umgerechnet entspricht das einem Zuschuss von 10000 Euro pro Bushäuschen, das Land übernimmt damit die Hälfte aller Umbaukosten
    Wer in der Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt des Wieslocher Gemeinderats am 1. Juli dabei war, weiß es:

    Auszug aus dem Protokoll:
    Frau Dahner informierte, dass bis 2022 sämtliche Bushaltestellen barrierefrei auszubauen sind. Das Land hat hierzu ein Förderprogramm aufgestellt. Wir würden einen Antrag stellen für 10 Haltestellen mit relativ hoher Frequenz – nicht jedoch für Ringstraße und Hoschket, weil dieser Ausbau sehr teuer wäre.

    Fassen wir zusammen: Das Land fördert aus Steuergeldern den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen ( nicht Bushäuschen, die sind per se barrierefrei :smile:) mit (bis zu ?) 10 000 €. Bei durchschnittlichen Umbaukosten von 20 000 € ist das eine durchschnittliche Förderung von 50%. Wiesloch hat die Förderung von 10 Haltestellen beantragt und ist mit 5 1/2 berücksichtigt worden. Damit können wir zufrieden sein – auch ohne die leider üblichen Übertreibungen des Politiker-sprechs


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