zu IC-Verbindung Wiesloch-Walldorf


 

Lösung für wegfallenden IC-Verbindung ab Wiesloch-Walldorf gefunden!

Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr begrüßt die kostenneutrale Verbesserung der morgendlichen Pendlerverbindung nach Stuttgart

„Die wichtige morgendliche Pendlerverbindung von Wiesloch-Walldorf nach Stuttgart ist gesichert und das mit einem für die Nutzer kostenneutralen und verbesserten Angebot.“, freute sich Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr über eine Antwort der Bahn auf ein dringliches Schreiben, das er an den Konzernbevollmächtigten für Baden-Württemberg gerichtet hat. Zuletzt hatte er von zahlreichen unzufriedenen Bahnfahrern die Sorge gehört, dass der IC 181 im Winterfahrplan nicht mehr verzeichnet sei und scheinbar ersatzlos gestrichen werde.

Der Bahnhof Wiesloch-Walldorf entwickelt sich kontinuierlich, insbesondere die Zahl der Berufspendler steigt seit Jahren. Leider hält die Bedienung durch die DB mit dieser Entwicklung nicht immer Schritt. Für Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr war dies schon häufiger Anlass sich direkt an die Bahn zu wenden, um die Situation zu verbessern.

Zuletzt sah er sich Ende Oktober gezwungen einen deutlichen Brief an die Verantwortlichen zu schreiben, musste man doch davon ausgehen, dass die für die Pendler Richtung Stuttgart so wichtige IC Verbindung 181 um 7.04 Uhr gestrichen werden sollte. Die Befürchtung stand im Raum, dass die Bahnreisenden künftig zunächst nach Heidelberg fahren und dort zu einem wesentlich höheren Preis in einen ICE umsteigen müssten. Die Alternative dazu wäre die IC-Verbindung um 6.25 Uhr ab Wiesloch-Walldorf gewesen, die aber bereits heute stark überlastet ist und immer noch mit alten Interregio-Wagen betrieben wird. Auch dies ein unhaltbarer Zustand, den Dr. Schmidt-Eisenlohr bereits mehrfach bemängelt hat.

Nun stellte die DB in einem Antwortschreiben klar, dass anstelle des IC 181 zukünftig der ICE 977 auch den Bahnhof Wiesloch-Walldorf bedienen wird, sodass von Montag bis Freitag nach wie vor die Verbindung um 7.04 Uhr nach Stuttgart gegeben sein wird. Das bedeutet, dass das Angebot für Reisende ab Wiesloch sogar besser wird, denn der ICE bietet neben mehr Komfort auch 80 zusätzliche Sitzplätze und ein Bordbistro. Besonders sei es für die Pendler nach Stuttgart wichtig, dass die Bahn zugesagt hat, dass Besitzer einer IC-Zeitkarte den ICE ohne Aufpreis im Fahrplan 2016 nutzen können.

Auch besteht als weitere Verbesserung für Vielfahrer in unserer Region ab dem Fahrplanwechsel die Möglichkeit für Besitzer einer VRN-Verbundzeitkarte ab Wiesloch-Walldorf IC-Züge z.B. nach Heidelberg oder Mannheim gegen Zahlung eines IC-Aufpreises zu nutzen, was dann auch für den ICE 977 gelten soll.

Auch der immer wieder in der Kritik stehende IC 2099 erfährt zum Fahrplanwechsel im Winter eine Verbesserung. Dann werden die sehr in die Jahre gekommenen Interregio Wagen durch modernisierte klimatisierte IC-Wagen ersetzt. Damit wird auch hier der Komfort gesteigert, bedauerlicherweise aber nicht die Anzahl der Sitzplätze, da die Bahn erstaunlicherweise immer noch davon ausgeht, dass die Kapazität ausreichend ist.

„Das sind überwiegend gute Nachrichten für die Metropolregion und vor allem für die vielen Berufspendler, die unseren Bahnhof nutzen.“, zeigte sich Dr. Schmidt-Eisenlohr zufrieden über diese Auskunft der Bahn. „Wenn wir jetzt noch den IC um 6.25 Uhr auf ein gutes Niveau heben können was die Anzahl der Plätze angeht, dann haben wir hier bis auf weiteres eine gute Situation geschaffen. Trotzdem erhoffe ich mir für die nächsten Jahre zusätzliche Fernverbindungen mit Haltepunkten in Wiesloch-Walldorf, um unsere unternehmensstarke Region noch besser anzubinden.“


| es | Quelle: Presse Info – Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr MdL (Grüne) | 16.11.2015 |

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Eine Antwort to “zu IC-Verbindung Wiesloch-Walldorf”

  1. Klaus Rothenhöfer Says:

    Das bedeutet, dass das Angebot für Reisende ab Wiesloch sogar besser wird, denn der ICE bietet neben mehr Komfort auch 80 zusätzliche Sitzplätze und ein Bordbistro
    Ich fürchte, das sieht nur der Verfasser der Pressemitteilung so, der als Mitglied des Landtags „fer umme“ fährt. Für die Gelegenheitsfahrer steigt mit der Wandlung vom IC zum ICE der Fahrpreis von 21,50 € auf 25 € oder um 16,3 %. Verbesserung?
    Und um es gleich vorweg zu nehmen, auch für Bahncard 25 oder 50-Besitzer ist die prozentuale Erhöhung genausogroß. 🙂

    Und auch die regelmäßigen Pendler wird es demnächst treffen. Die Formulierung Besonders sei es für die Pendler nach Stuttgart wichtig, dass die Bahn zugesagt hat, dass Besitzer einer IC-Zeitkarte den ICE ohne Aufpreis im Fahrplan 2016 nutzen können. ist verräterisch. Was ist nach dem Fahrplan 2016? Auch über 16 % Erhöhung.
    Und ob ein – wie die Erfahrungen zeigen – häufig geschlossenes oder nur ein beschränktes Warensortiment bietendes Bordbistro den Mehrpreis wert ist, wage ich zu bezweifeln.
    Nein, „überwiegend gute Nachrichten für die Metropolregion sehen anders aus. Nicht von ungefähr haben sich die Bürgemeister und Oberbürgermeister entlang der Strecke Heidelberg – Bruchsal energisch gegen den in nächster Zeit vorgesehenen Wegfall des 2-stündlich verkehrenden Regionalexpress ausgesprochen. Der Erhalt dieser wichtigen Verbindung in die Landeshaupstadt wäre eine gute Nachricht für die Metropolregion


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