Notfallpraxen Wiesloch und Neckargemünd schließen


Ab 31. Dezember 2015 bzw. 30. Juni 2016 versorgen die Notfallpraxen in Eberbach, Heidelberg, Schwetzingen, Kirrlach und Sinsheim die Patienten.

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) wird die Notfallpraxen Neckargemünd zum 31. Dezember 2015 sowie Wiesloch zum 30. Juni 2016 schließen. Die Notfallpraxen in Eberbach, Heidelberg, Schwetzingen, Kirrlach und Sinsheim werden die Patienten aus Wiesloch und Neckargemünd künftig mitversorgen. Die Bürgerinnen und Bürger können frei wählen, welche Notfallpraxis sie in Anspruch nehmen wollen. Selbstverständlich wird auch weiterhin überall ein Fahrdienst für die notwendigen Hausbesuche zur Verfügung stehen.

Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, begründet die Schließungen: "Im Rahmen unserer Reform des Notfalldienstes haben wir immer darauf hingewiesen, dass die KVBW dort, wo es möglich ist, eine Anbindung der Notfallpraxis an ein Krankenhaus anstrebt. Ausnahmen kann es nur geben, wenn eine Notfallpraxis für die Versorgung unerlässlich ist, etwa weil kein Krankenhaus zur Verfügung steht. Das ist in Wiesloch und Neckargemünd nicht der Fall. Die Bürger haben in vertretbarer Entfernung fünf Notfallpraxen, die für die Versorgung bereit stehen. Zudem wurden die Notfallpraxen Wiesloch und Neckargemünd im Vergleich zu anderen Notfallpraxen in relativ geringem Umfang in Anspruch genommen. Eine Weiterführung wäre daher nicht vertretbar."

Die KVBW hat in den Jahren 2013 und 2014 den ärztlichen Notfalldienst in Baden-Württemberg grundlegend reformiert. Das neue Konzept der KVBW setzt auf zentrale Notfallpraxen am Krankenhaus, um die Notfallambulanzen zu entlasten und Synergieeffekte zu nutzen. Damit hat die KVBW bereits das umgesetzt, was die Bundesregierung nun mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (§75 Absatz 1b) fordert: Die Kassenärztlichen Vereinigungen sollen den Notdienst auch durch Kooperation und eine organisatorische Verknüpfung mit zugelassenen Krankenhäusern sicherstellen.

Bei der Reform des Notfalldienstes hat die KVBW zunächst dort Notfallpraxen gegründet, wo bisher noch keine Notfallpraxen existierten. In einem zweiten Schritt werden nun die seit Jahren bestehenden Strukturen den neuen Rahmenbedingungen angepasst und wirtschaftlich gestaltet. Für das Jahr 2016 ist vorgesehen, mit den Notfallpraxen Schwetzingen und Heidelberg ans Krankenhaus umzuziehen.

Telefonisch ist der allgemeinärztliche Bereitschaftsdienst in Baden-Württemberg unter der kostenlosen Rufnummer 116117 zu erreichen. Zu den Öffnungszeiten können Patienten ohne vorherige Anmeldung direkt in die Notfallpraxen der niedergelassenen Ärzte kommen:

Notfallpraxis Eberbach
an der GRN-Klinik Eberbach, Scheuerbergstr. 3, 69412 Eberbach
Samstag und/Sonntag von 8 Uhr bis Montag 7 Uhr
Feiertag 8 Uhr bis Folgetag 7 Uhr

Notfallpraxis Schwetzingen
Markgrafenstr. 2/9, 68723 Schwetzingen
Freitag 19 Uhr bis Mo 7 Uhr
Feiertag 8 Uhr bis Folgetag 7 Uhr
Montag, Dienstag, Donnerstag 19 Uhr bis Folgetag 7 Uhr
Mittwoch 13 Uhr bis Folgetag 7 Uhr

Notfallpraxis Sinsheim
An GRN-Klinik Sinsheim, Alte Waibstadter Str. 2, 74889 Sinsheim
Freitag 19 Uhr bis Montag 7 Uhr
Feiertag 8 Uhr bis Folgetag 7 Uhr
Montag, Dienstag und Donnerstag 19 Uhr bis Folgetag 7 Uhr
Mittwoch 13 Uhr bis Folgetag 7 Uhr

Notfallpraxis Kirrlach
Rheinstr. 28, 68753 Waghäusel-Kirrlach
Freitag 19 Uhr bis Sonntag 23 Uhr

Notfallpraxis Heidelberg
Alte Eppelheimer Str. 35, 69115 Heidelberg Öffnungszeiten:
Wochenende Fr 19 Uhr bis Mo 7 Uhr
Feiertage Vortag 19 Uhr bis Folgetag 7 Uhr
Mo, Di, Do 19 Uhr bis Folgetag 7 Uhr
Mi 13 Uhr bis Folgetag 7 Uhr

Kinder-Notfallpraxis Heidelberg
Am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Im Neuenheimer Feld 430,
69120 Heidelberg
Mittwoch 16 – 20 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen 9 – 22 Uhr
Rufnummer des kinderärztlichen Notfalldienstes: 01806 622122

| Pressemitteilung: Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg – kvbawue.de | Grafik: Wiesloch.Blog |

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16 Antworten to “Notfallpraxen Wiesloch und Neckargemünd schließen”

  1. Susanne Müller Says:

    Was haben hier die Kommunalpolitiker unternommen, es kümmert die wohl mehr das Wohlergehen vom Stadtmarketing Wiesloch e.V. – Bücher Dörner, SchuhWolf und Palatin & Co?

    • Klaus Rothenhöfer Says:

      Was haben hier die Kommunalpolitiker unternommen, es kümmert die wohl mehr das Wohlergehen vom…
      Es war ja leider zu erwarten, dass reflexartig solche unbelegten Vorwürfe erhoben werden. Dabei konnte der aufmerksame Zeitungsleser in den vergangenen zwei Jahren regelmäßig verfolgen, wie sich Stadtverwaltung, Abgeordnete und Parteien gegen dieses Vorhaben der kassenärztlichen Vereinigung stemmten. Ich habe selbst im November 2014 für SPD-Ortstverein und Fraktiion in der Fußgängerzone Unterschriften gegen die Schließung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Wiesloch an den Wochentagen gesammelt. OB Schaidhammer und BM’in Staab haben am 14.7.2015 einen „Brandbrief“ an den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Dr. Johannes Fechner, geschickt, in dem sie nochmals die Gründe darlegen, die gegen die Schließung sprechen. Ganz deutlich führen die Stadtoberhäupter aus Walldorf und Wiesloch aus, dass sie alle Möglichkeiten ausschöpfen werden, „um Sie zur Umkehr zu bewegen.“
      Liebe Frau Müller, angesichts des Zusammenhangs, den Sie herstellen frage ich mich, ob sie an einer sachlichen Darstellung und Information überhaupt interessiert sind. Ich habe es jedenfalls versucht.

      • Susanne Müller Says:

        Es war ja leider zu erwarten, dass reflexartig solche unbelegten Vorwürfe erhoben werden.

        Ihre Erwartung war wohl so riesig, dass die Korrektheit auf der Strecke blieb.
        Wie lesbar ist schrieb ich „Was haben hier die Kommunalpolitiker unternommen..“ Wo sind darin unbelebte Vorwürfe zu lesen? Lieber Herr Rothenhöfer, angesichts des Zusammenhangs, den ich herstelle, fragen sie doch einfach mich! An einer sachlichen Darstellung und korrekten Information bin ich interessiert.
        Bei den genannten Aktionsjahre informieren sie z.B. nicht korrekt.
        12.12.2013 Initiative des FDP-Ortsverbandes Wiesloch-Südliche Bergstraße
        10.12.2013 Grüne“ Schreiben an den Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV)“
        07.12.2013 RNZ – „Wiesloch blutet aus“
        03.12.2013 RNZ – Bericht mit Bild (Klaus Rothenhöfer u.a.) Dafür sammelte die SPD vergangene Woche rund 1900 Unterschriften.

        – Welche Partei hat einen vergleichbaren Antrag gestellt wie die SPD zum “ Stadtmarketingkonzept vom 20.01.2014 ?
        – Wurde ein Arbeitskreis gebildet ?
        – Wurde mit allen relevanten Gruppen in Wiesloch eine konzertierte Aktion geplant und durchgeführt ?
        – Wurde die Erhaltung der Notfallpraxis in Wiesloch mit dem geleichen Einsatz und Engagement betrieben wie das Stadtmarketingkonzept ?
        – Welche Aktionen wurden aktiv im Jahr 2014 durchgeführt ?
        – Welche Aktionen wurden aktiv im Jahr 2015 durchgeführt ?
        – – (14.7.2015 einen “Brandbrief) mit welchem Inhalt?
        – – ? ?

        Übrigens der Beitrag „Link spd-wiesloch.de/index.php?nr=73622&menu=1“ wurde Veröffentlicht am 25.11.2013

        Hier auf den Seiten gibt es einige Berichte mehrheitlich aus 2013 und eine Ankündigung

        15-01-2010 Notfallversorgung

      • C. Schulz - Says:

        "Aktionsjahre" ?

        gemeint ist vermutlich ein Zeitraum von Okt. 2013 bis Dez. 2013.

        Meldungen gab es bereits früher und eine sehr dubiose Meldung aus 2012 fällt besonders auf

        Der ärztliche Notdienst bleibt

        Schlagwörter:

        Update: 2015-07-27 zur Unterscheidung, wegen Namensgleichheit, Name der Verfasserin angepasst

  2. Brief Post Says:

    Schreiben (offenes) von OB Schaidhammer und BM'in Staab vom 14.7.2015
    an Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW)


    Sehr geehrter Herr Dr. Fechner,

    mit großer Enttäuschung müssen wir Ihr Schreiben vom 06.07.2015 zur Kenntnis nehmen und, um es gleich vorweg zu sagen: Auf diesem Weg werden wir Sie nicht unterstützen, sondern vielmehr alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Schließung der Notfallpraxis zu verhindern.

    Nachdem der ärztliche Bereitschaftsdienst bereits zum 01.01.2014 erheblich eingeschränkt wurde und nur noch an den Wochenenden vorgehalten wird, wird nunmehr eine weitere Verschlechterung der ärztlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im Mittelbereich
    Wiesloch/Walldorf in Kauf genommen. Leider müssen wir noch einmal auf die Ihnen bereits bekannten Gründe hinweisen:

    1. Der Mittelbereich Wiesloch/Walldorf mit rund 100.000 Einwohnern verfügt über kein Akutkrankenhaus. Anstatt dieser Situation Rechnung zu tragen, wird umgekehrt von Synergieeffekten gesprochen, um Notfallpraxen nur noch an Krankenhäusern vorzuhalten. Dies lässt sich den Bürgerinnen und Bürgern im hiesigen Raum nicht vermitteln. Zu Recht wird daher gefragt, weshalb unserer Bevölkerung eine schlechtere Versorgung zugemutet wird.

    2. Kranken, die nicht mobil sind wie z.B. älteren Menschen oder Flüchtlingen, ist es kaum möglich, nach Schwetzingen zu kommen. Es gibt keine direkte Verbindung im Öffentlichen Personennahverkehr.

    3. Bereits jetzt schon ergeben sich sowohl in den Notarztpraxen, als auch bei Hausbesuchen lange Wartezeiten von mehreren Stunden. Wie soll dies funktionieren, wenn die Notfallpraxis in Schwetzingen auch an Wochenenden für 200.000 Einwohner im ganzen südlichen Rhein-Neckar-Kreis zuständig ist?

    4. Wie Sie wissen, ist es uns gelungen, vor einigen Jahren einen Notarztstandort in Walldorf einzurichten. Dafür mussten wir lange Zeit vehement auf die schlechte Versorgungslage im südlichen Rhein-Neckar-Kreis hinweisen. Dieser Notarztstandort hat sich nicht nur bestens etabliert, sondern ist am Rande seiner Kapazitäten angelangt.

    Wenn nun auch noch der ärztliche Bereitschaftsdienst abgezogen wird, dann werden mehr und mehr Menschen in ihrer Verzweiflung den Notarzt anfordern, weil sie schlichtweg keine erreichbare Anlaufstelle mehr haben. Die Auswirkungen auf die notärztliche Versorgung wäre dadurch verheerend, weil das Rettungsmittel für akute Notfälle nicht unmittelbar zur Verfügung stünde.

    5. Unseres Erachtens wird die demografische Entwicklung nicht ausreichend gewürdigt: Es gibt hier immer mehr ältere und pflegebedürftige Menschen. Allein in Wiesloch und Walldorf gibt es derzeit schon fünf Alten- und Pflegeheime, künftig noch ein weiteres in Frauenweiler. Aber auch in den Nachbarstädten und Gemeinden wie Maisch, Rauenberg und Mühlhausen sind in den letzten Jahren derartige Einrichtungen entstanden.

    6. Im Gegensatz zu Kommunen in vielen anderen Landesteilen können sich unsere Gemeinden über ein Bevölkerungswachstum freuen. In allen Städten und Gemeinden des Mittelbereichs steigen die Einwohnerzahlen. Dem tragen die Gemeinden durch die Erschließung neuer Baugebiete Rechnung.

    Standortfaktor ist auch unsere gute Infrastruktur und das vorhandene Dienstleistungsangebot. Es würde sich verheerend auswirken und
    wäre ein absolut falsches Signal, wenn dieses Angebot eingeschränkt würde. Wir müssen Sie daher dringend bitten, die Angelegenheit noch einmal zu überprüfen und den getroffenen Beschluss zu revidieren.

    Keineswegs sind wir an einer Konfrontation interessiert, müssen aber zum Wohle unserer
    Bevölkerung — wie bereits eingangs angekündigt — alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Sie zur Umkehr zu bewegen. Auf diesem bewährten Weg, der den Erhalt der Notfallpraxis Wiesloch dauerhaft vorsieht, werden wir Sie dann gerne begleiten.

    Wir senden dieses Schreiben auch an Frau Ministerin Altpeter, die Abgeordneten unseres Wahlkreises sowie Herrn Landrat Dallinger mit der Bitte, unser Engagement zu unterstützen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Franz Schaidhammer                                      Christiane Staab   
    Oberbürgermeister Wiesloch                        Bürgermeisterin Walldorf

  3. Stefanie Drescher Says:

    Ärztlicher Bereitschaftsdienst war besonders wichtig gewesen und zwar für alle Bürger, die Aktionen doch sehr dürftig. Wiesloch erhält immer mehr den Charakter was man als „ländlichen Raum“ bezeichnet“.

  4. Eva A. Says:

    Der Ankündigung des Vollzuges der Schließung folgt dieser Brief!
    Da fällt sofort ein Zitat von Wolfgang J. Reus ein:
    „Schon vergessen?
    Dann noch einmal: Nicht an ihren Worten, an ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“

  5. esche Says:

    Wäre es nicht möglich die Notfallpraxis im Bereich des PZN anzusiedeln? Dort müsste doch auch ein Arzt immer vor Ort sein.

    • Nicole Schwab Says:

      Einige Notfallpraxen sind zwar standortnah zu Krankenhäusern bei diesen Krankhäusern handelt ses sich um Häuser mit der Fachrichtung „Grund- und Regelversorgung“. Das PZN ist nicht für diesen Fachbereich ausgestattet. Das PZN selbst läßt die „Grund- und Regelversorgung“ bei den Äzten in Wiesloch durchführen.

  6. A. H. Says:

    Der Bericht in der RNZ 29.11.2012 beweist, dass das Thema “Schließung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Wiesloch” bereits Thema war. Es war im Rathaus dem Oberbürgermeister und Bürgermeisterin bekannt. Aus dem Protokoll der Gemeinderatsitzung vom 21.11.2012 ersichtlich ist dies unter Punkt 8 a  dokumentiert.

    “Notfallstandort ärztlicher Bereitschaftsdienst

    Oberbürgermeister Franz Schaidhammer berichtete, dass Wiesloch weiterhin als Notfallstandort für den ärztlichen Bereitschaftsdienst vorgesehen ist.”

    Der RNZ-Bericht lässt vermuten, dass diese Mitteilung auf Zuruf erfolgt ist.

    Der Entscheidungsablauf kann in einem frühen Zeitpunkt mit guten überzeugenden Argumenten noch beeinflusst werden. Je weiter der Entscheidungsablauf fortgeschritten ist umso geringer sind die Chancen für Änderungen. Es wäre mal interessant zu erfahren, was die Stadtverwaltung (Oberbürgermeister und Bürgermeisterin) im Jahr 2012 und in den Folgejahren unternommen hat gegenüber der KV. Wurde mit der Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Kontakt (persönlich) aufgenommen um die Argumente der KV ermittelt, wurde eine Gegenstrategie entwickelt.

    Die Aktionen die in den 3 Monaten im Jahr 2013 durchgeführt wurden lassen nicht erkennen was davon argumentativ bei der KV angekommen ist.

    Das Schreiben von Wiesloch und Walldorf von Juni 2015 kommt ziemlich am Ende eines mehrjährigen Entscheidungsablaufes. Mir ist auch nicht klar welche Wirkung von einer Presseerklärung von Politikern (vom Wahlkreis Wiesloch) ausgehen soll. Dringt eine solche Pressemitteilung überhaupt zur KV durch und mit welcher Wirkung?

     

    Es ist nicht nachvollziehbar, dass eine Entscheidung für eine so wichtige Einrichtung so wie hier ersichtlich behandelt wurde von Verwaltung aber auch vom Gemeinderat.

  7. Christiane Schulz Says:

    Ich kämpfe seit 6 Jahren gegen Mißstände im Rettungsdienst und Krankentransport,seit 1 Jahr auch öffentlich.Aktuell habe ich gerade Herrn Gall,Innenminister BW, aufgefordert, öffentlich Stellung dazu zu beziehen, welche Verbesserungen schnellst möglich erfolgen werden und ob das Versagen der Rechtsaufsicht Folgen haben wird.Dass der ärztliche Bereitschaftsdienst nach Schwetzingen verlegt werden soll ohne vorher Vorfälle bzgl. GRN-Klinik Schwetzingen aufgeklärt zu haben ist unverantwortlich.—Der S&K-Verlag gibt mir seit Monaten die Möglichkeit mit meinen Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Meine Kommentare und Erlebnisse sind über Google „Wie gut ist der Rettungsdienst in Baden-Württemberg“-abrufbar.–Ich fürchte,dass Patienten vom ärztlichen Bereitschaftsdienst (Schwetzingen) direkt vor Ort von der dortigen Klinik abgegriffen werden könnten, obwohl eine Behandlung in einer Heidelberger oder Mannheimer Klinik (Uniklinik) dem Krankheitsbild entsprechend dort evtl. besser wäre.Dadurch könnte das Rettungsdienstgesetz, das eine Einlieferung in eine „geeignete“ Klinik zwingend vorschreibt, umgangen werden.—Evtl. mit fatalen Folgen.

  8. Stefanie Drescher Says:

    siehe aktueller Bericht in Die Welt vom 28.07.2015

    “So leidet Deutschland unter dem Ärzte-Kartell

    Ein kleiner Funktionärs-Zirkel bestimmt, wie gut die Deutschen mit Ärzten versorgt sind. Doch diese mächtigen Vereinigungen handeln selten im Patienten-Interesse. Geld geht hier oft über Gesundheit.”

  9. A. H. Says:

    1. Bürgerinnen und Bürger aus Walldorf und Wiesloch haben eine Unterschriftenaktion gegen die Schließung der Notfallpraxis gestartet.

    Unterschriftenlisten: bei zahlreichen Apotheken und Arztpraxen

    2. Online-Petition

    Gegen die Schließung des ärztlichen Notfalldienstes in Wiesloch – petitionen24.com

    • Nicole C. Says:

      Die Feststellung die Susanne Müller in ihrem Kommentar 2015-07-19 macht scheint doch nach plötzlichen Aktivitäten jetzt – berechtigt zu sein.
      Um nach den vielen Jahren und den stetigen Ankündigungen der KV noch etwas zu ändern ist das Engagement aller Bürger im gesamten Einzugsbereich erforderlich.
      Aktuell bei der Online Petition:
      1. Wiesloch 262
      2. Walldorf 55
      3. Rauenberg 49
      4. Dielheim 28
      5. Mühlhausen 24
      6. Nußloch 15
      Das ist extrem wenig.

      Macht dringend mit entweder auf der Unterschriftenliste oder bei der Petition. Sagt es allen Bekannten, Nachbarn und Freunden.
      Für alle kann ein ärztlicher Notdienst mal dringend erforderlich sein.

      << im Menü den Button klicken, bitte macht mit!

  10. Birgit Helfricht Says:

    Hiermit mein ganz klares NEIN zur Schließung der Ärztlichen Notfallzentrale in Neckargemünd!!!

    Nach der Schließung der Altneudorfer Zentrale vor wenigen Jahren konfrontiert uns die Kassenärztliche Vereinigung NB jetzt mit der nächsten Einschränkungen für die Bürger.
    Für alle Menschen aus den Tälern rings um Neckargemünd, vor allem die in Schönau und Heiligkreuzsteinach, würde die Schließung am Ende diesen Jahres bedeuten, dass weite Wege nach Heidelberg, Weinheim oder Eberbach anstehen. In 30 Minunten – wie von der KV gerechtfertigt – ist das mit dem privaten PKW nicht zu schaffen, zudem haben viele nur öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung. Dazu kommen noch Wartezeiten in total überfüllten Großstadtzentralen.
    Die Zahl von ca. 5000 Patienten pro Jahr, die ein weiteres Bestehen in Neckargemünd nicht rechtfertige, war vorher absehbar, denn in ländlichen Regionen ist die Bevölkerungsdichte nie so hoch wie in einer nahen großen Stadt. Der Vergleich hinkt!
    Letztendlich müsste nach einer Schließung der Rettungshubschrauber noch öfter als jetzt in das Odenwaldtal anfliegen. Es werden letztendlich eher Kosten explodieren denn gespart, nur trägt diese Kosten der an und für sich schon genug zahlende Krankenversicherte. (Gratulation an die Schreibtischtäter, die derartige Sparmaßnahmen durchdrücken wollen.)
    In Schönau und Heiligkreuzsteinach liegen Petitionsschriften aus, in die sich Bürger mit Ihrer Gegenstimme eintragen können – LEIDER FEHLT SO EINE LISTE IM INTERNET, ZUM BEISPIEL AUF DER SEITE DER STADT NECKARGEMÜND.

  11. chr/christiane Says:

    Die Heidelberger Notfallpraxis ist von der Alten Eppelheimer Straße 35 Mitte Juli auch umgezogen und zwar zur Medizinischen Uniklinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 410. Allerdings müssen Augenpatienten jetzt nach Mannheim.Der augenmedizinische Notfalldienst befindet sich am Uniklinikum Mannheim,am Theodor-Kutzer-Ufer 1-3.
    Ein augenärztlicher Notfalldienst gleichzeitig in Heidelberg und Mannheim habe laut Kassenärztlicher Vereinigung betriebswirtschaftlich keinen Sinn gemacht.
    (Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung,-31.8.2017–„Wer Augenprobleme hat, muss nach Mannheim“


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