Sitzung: Verwaltung, Kultur, Sport und Soziales 18.03.2015


Sitzung am 18.03.2015 um 18:00 Uhr
im Bürgersaal des Alten Rathauses.

Tagesordnung

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  1. Bericht Weihnachtsmarkt 2014 und weitere Vorgehensweise für 2015; Beschlussfassung; Vorlage 43/2015 (238,8 KiB)
  2. Anlage eines Interkulturellen Gartens durch die Initiative "Pro Asyl" der Bürgerstiftung Wiesloch; Beschlussfassung; Vorlage 42/2015 (1,308 MiB)
  3. Annahme und Vermittlung von Spenden, Schenkungen und ähnlichen Zuwendungen; Beschlussfassung
  4. Verschiedenes

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| Quelle: Stadtverwaltung Wiesloch |

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6 Antworten to “Sitzung: Verwaltung, Kultur, Sport und Soziales 18.03.2015”

  1. Frau Reis Says:

    Gerade erst wird den Bürgern mitgeteilt Wiesloch hat kein Geld. Nicht einmal dafür sehr wichtige Aufgaben zu finanzieren. Hier macht die Verwaltung den Vorschlag 8.000 Euro, dies sind zusätzliche Ausgaben zu den bisherigen Leistungen wie Aufbau, Abbau usw, Kosten mehrere tausend Euro, für die Interessen der Einzelhändler auszugeben. Das sind keine kommunale Aufgaben!

    Wie glaubwürdig will man sein?

  2. GB Says:

    Ich habe mich vor einigen Jahren entschieden mehrere ehrenamtlichen Tätigkeiten aktiv zu unterstützen. Ein wichtiger Grund für mich war auch, dass die Stadt dadurch Geld spart in dem sie nicht selbst tätig werden muss. Ich habe erwartet, dass alle diese Einsparungen in notwendige und nürzliche Bereiche fließen. Seit Monaten fällt mir immer häufiger auf, dass die Stadt für viele unwichtige Dinge viel Geld ausgibt.

    Sollte diesem Antrag zugestimmt werden werde ich die Gemarkungsreinigen nicht unterstützen und meine Aktivitäten grundsätzlich überdenken.

    • Klaus Rothenhöfer Says:

      Ein wichtiger Grund für mich war auch, dass die Stadt dadurch Geld spart in dem sie nicht selbst tätig werden muss.
      Ohne das wichtige Engagement der vielen Ehrenamtlichen im Geringsten schmälern zu wollen muss man darauf hinweisen, dass in vielen Bereichen die von den Ehrenamtlichen angebotenen Leistungen dann einfach nicht angeboten würden. Das wäre für die Bürgerinnen und Bürger bedauerlich.

      Seit Monaten fällt mir immer häufiger auf, dass die Stadt für viele unwichtige Dinge viel Geld ausgibt.
      Könnten wir uns darauf verständigen, dass die Einschätzung, was wichtig und was unwichtig ist, von Person zu Person und bei der gleichen Person von Situation zu Situation extrem wechselt.
      Geschwindikeitsbegschränkungen und -kontrollen sind ein Musterbeispiel dafür, aber auch die Reihenfolge der Wichtigkeit von Kinderkrippe, Kindergarten, Grundschule und weiterführende Schulen.

      Sollte diesem Antrag zugestimmt werden werde ich die Gemarkungsreinigen nicht unterstützen und meine Aktivitäten grundsätzlich überdenken.
      Das wäre sehr bedauerlich und ich bitte Sie, dies nochmals zu überdenken. Sie schaden damit nicht „der Stadt“, die merkt das überhaupt nicht. Es merken nur Ihre Mitbürger, sei es, dass eine Ecke der Gemarkung ungeputzt bleibt oder dass die anderen, die weiter mitmachen, entsprechend kräftiger anpacken müssen.

      • GB Says:

        Was Klaus Rothenhöfer hier schreibt ist wohl nicht so ganz richtig.

        Es gibt viele Beispiele vom Engagement der vielen Ehrenamtlichen die die Arbeit der Verwaltung erleichtern vom nicht erforderlichen Sprechzeiten im Rathaus bis hin zur Ausstatung z.B. im Bereich „Asyl“.

        „Könnten wir uns darauf verständigen, dass die Einschätzung, was wichtig und was unwichtig ist, von Person zu Person und bei der gleichen Person von Situation zu Situation extrem wechselt. “

        Das wundert mich doch. Ein Blick in die Gemeindeordnung schafft hier Klarheit was wichtig ist. In der Gemeindeordnung wird wichtig als Pflichtaufgabe bezeichnet im Gegensatz zu freiwilligen Aufgaben (unwichtig). Im Bereich der Pflichtaufgaben gibt es eine gesetzliche Verpflichtung zur Aufgabenerfüllung. Nach den geltenden Gesetzen in BW gehören „Kulturelle Angelegenheiten“ zu den freiwillige Aufgaben.

        Bezüglich meiner Aussage zu Gemarkungsreinigung ist nichts zu überdenken.

        „Sie schaden damit nicht „der Stadt“, die merkt das überhaupt nicht. Es merken nur Ihre Mitbürger, sei es, dass eine Ecke der Gemarkung ungeputzt bleibt oder dass die anderen, die weiter mitmachen, entsprechend kräftiger anpacken müssen.“

        So die Stadt merkt das überhaupt nicht? Da stellt sich doch die Frage weshalb es in Wiesloch Beschäftigte gibt die die Straßen/Gehwege reinigen oder warum Stadträte für die Anschaffung von Maschinen zur Reinigung Geld ausgeben. Die Stadt als Stadtverwaltung/Gemeinderat verstehen.

      • Reinhard Adam Says:

        Ach da ist wieder eines der CodeWörter die viele im Denken und Handeln blokieren "KULTUR".

        Die deutsche Sprache ist sehr geprägt durch eine genaue präzise Beschreibung bekannt. doch "KULTUR" ist wohl eines der Worte mit dem aber auch alles hineieninterpretiert wird.

        Von Aquakultur über Esskultur, Kulturweg, Sonderkultur, Subkultur, Zellkultur, usw (Kultur Begriffsklärung wiki) Einen kleine Überblick zeigt wiki. So zählen mal schnell in Büchern gedruckte Inhalte als "Literatur" und "Kultur" gleich was dort auf den Seiten zu lesen ist und ob es sich um "Schriftsteller" handelt z.B. Boris Becker, Dieter Bohler, Fred Feuerstein oder andere. Viele der sogenannten Lesungen sind nichts anderes als es eine „Tupperware“; Party ist, eine reine Verkaufsförderung für den Verkauf von Büchern.

        Und da werden die Merkmale von "Kulturindustrie – Aufklärung als Massenbetrug ist ein Kapitel aus der Dialektik der Aufklärung von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno. In diesem Kapitel analysieren die Autoren die veränderte Produktion und Funktion von Kultur im Spätkapitalismus.(wiki) " überdeutlich. Kultur dient heute oft der Vermarktung von Kunst, Kitsch und Krempel. Nur wenige Positionen auch in Wiesloch erfüllen überhaupt das Merkmal "empfehlenswert oder wertvoll".

        Die Verkaufsfördermaßnahmen vom Stadtmarketing e.V. zählen die Stadtverwaltung Wiesloch und der Gemeinderat als „KULTUR“ die gefördert werden muss? Welch ein Unsinn und Antimotivativion für jeden Gesang- oder Musikverein u.a. in Wiesloch.

  3. Marc aus Wiesloch Says:

    Im Jahr 2014 gab es in den Stadtteilen Baiertal, Frauenweiler und Schatthausen auch sehr stimmungsvolle Weihnachtsmärkte. Die auch von Vereinen, sogar mit mit dem Status der Gemeinützigkeit, organisiert wurden. Die sollen doch auch Anträge an die Stadt stellen und die Gemeinderäte sollen sich einsetzen, dass für alle Stadtteile auch die Aufstellung der Hütten kostenlos erfolgt und zusätzlich ein Kostenzuschuss zwei bis vier tausend Euro gewährt wird. Die Vereine in Altwiesloch können sich dann auch überlegen für ihre Bürger einen Weihnachtsmarkt zu machen. Es wäre schaden, wenn diese Stadtteile abeghängt würden und in den Stadtteilen nichts los wäre.


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