Iniative: Lehrschwimmbecken


LehrschwimmbeckenOpenpetition

„Wiesloch Kernstadt braucht ein Lehrschwimmbecken!

Am 01.02.2015 startete die Petition.

Wir fordern Sie, Herr Schaidhammer, und die Damen und Herren des Gemeinderats dazu auf, sich mit deutlich mehr Engagement und Kreativität dafür ein zu setzen, dass man weiterhin in Wiesloch Kernstadt schwimmen (lernen) kann. Entlasten Sie Ihr Gewissen und setzen Sie sich aktiver als bisher dafür ein, dass sich die DLRG-Statistik nicht noch weiter verschlechtert!

Wir fordern ein Lehrschwimmbecken in Wiesloch Kernstadt!“ (Quelle: Openpedition Anja Weinman)

Informationen

Quelle: Anja Weinmann, Wiesloch Kernstadt braucht ein Lehrschwimmbecken! – Online Petition, https://www.openpetition.de/petition/online/wiesloch-kernstadt-braucht-ein-lehrschwimmbecken, 2015-02-06
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32 Antworten to “Iniative: Lehrschwimmbecken”

  1. Manfred Says:

    Kommentare
    die sollte man lesen, oh je welche Argumente, teilweise echtes Absudistan!

    Teilweise ein Ergebnis fehlender bzw ungenügender Bürgerinformation über Finanzen und Stadtplanung.

  2. Wieslocher Says:

    Das sind ja wirklich Kommentare dabei wo sich die Frage stellt, ist den Komentatoren die Versorgung von Schwimmbecken in Wiesloch bekannt? Soll jetzt jeder Stadtteil sein Schwimmbecken bekommen? So nach dem Motto, wenn die das haben wollen wir es auch. Von der Webseite der Stadtverwaltung habe ich mal die Daten herausgesucht mit den Öffnungszeiten, ergänzt um die Ferienzeiten und die Sommeröffnungszeiten des Freibades. Bei allen Egoismen:

    – wie ist die Entfernung für Schüler vom Stadtteil Schatthausen (östliche Stadtgrenze) ins Schulzentrum?
    – wie ist die Entfernung von Frauenweiler (südlich/westliche Stadtgrenze) zur Gebersruhschule?

    – wie ist die Entfernung von Schatthausen (östliche Stadtgrenze) zum WieTalBad

    einfach bei mal Google Maps in den Routenplaner eingeben.

    Lehrschwimmbecken Wiesloch, Schillerschule, Schillerstraße 2
    Öffnungszeiten:
    Montag: 19.00 bis 21.00 Uhr
    Dienstag: 19.00 bis 21.00 Uhr
    Donnerstag: 19.00 bis 21.00 Uhr
    Freitag: 19.00 bis 21.00 Uhr
    Samstag: 10.00 bis 12.00 Uhr
    Während der Freibadsaison und den Schulferien geschlossen.

    Lehrschwimmbecken Baiertal, Pestalozzi-Schule, Schulstraße 1, Baiertal
    Öffnungszeiten:
    Dienstag (für Kinder): 15.00 bis 16.30 Uhr
    Dienstag (für Erwachsene): 19.00 bis 21.00 Uhr
    In den Schulferien geschlossen.

    Lehrschwimmbecken Schatthausen, Turn- und Schwimmhalle Schatthausen, Birkenweg 17
    Öffnungszeiten:
    Donnerstag (Erwachsene): 19.00 bis 21.00 Uhr
    Freitag (Kinder und Erwachsene): 17.00 bis 21.00 Uhr
    In den Schulferien geschlossen.

    Freibad WieTalBad, Am Schwimmbad 12
    Öffnungszeiten: Mitte Mai bis September

    | Osterferien 30.03. – 10.04. | Pfingstferien 26.05. – 06.06. |
    | Herbstferien 02.11. – 06.11. | Weihnachtsferien 23.12. – 09.01. |

    • Birgit Says:

      Was soll das mit den Zeiten? Dies sind nur die öffentlichen Badezeiten.
      Was ist mit den Schulen, der VHS, der Schwimmförderung der Schillerschule, der Lebenshilfe, den türkischen Frauen und Kindern und dem Schwimmverein der TSG Wiesloch die dieses Bad zu den anderen Zeiten nutzen?
      In einigen der aufgeführten Organisationen gibt es viele Ehrenamtliche, die sich dafür einsetzen den Kinder die Angst vor Wasser zu nehmen, ihnen Schwimmen beizubringen oder einfach nur dafür da sind damit sie ihren Sport ausüben können. Und diese Menschen sollen Egoisten sein?
      Außerdem geht es hier nicht um die Stadtteile sondern um die Kernstadt. Es wird immer damit geworben wie familienfreundlich Wiesloch ist. Es gibt viele Familien die gerade deshalb in die Kernstadt ziehen, damit die Kinder zu Fuß oder mit dem Rad zu den Sportstädten kommen. Ich hätte meine Kinder nicht zum Schwimmen mit dem Rad nach Schatthausen fahrenlassen. Besonders, wenn es schon dämmert oder dunkel ist. Sollen die Kinder dann einen einsamen Radweg entlang fahren. Hier ist mir eine beleuchtet Straße in der Stadt dann schon lieber.

      • Wieslocher Says:

        Was soll das mit den Zeiten? ->> wie zu lesen "Öffnungszeiten"

        Dies sind nur die öffentlichen Badezeiten. ->> das ist bekannt

        Was ist mit den Schulen, der VHS, der Schwimmförderung der Schillerschule, der Lebenshilfe, den türkischen Frauen und Kindern und dem Schwimmverein der TSG Wiesloch die dieses Bad zu den anderen Zeiten nutzen? ->> Die Lehrschwimmbecken in Schatthausen und Baiertal sind nicht voll ausgebucht hier gibt es noch viele verfügare Zeiten, Frau Thomas hilft Ihnen sicher gerne

        In einigen der aufgeführten Organisationen gibt es viele Ehrenamtliche, die sich dafür einsetzen den Kinder die Angst vor Wasser zu nehmen, ihnen Schwimmen beizubringen oder einfach nur dafür da sind damit sie ihren Sport ausüben können. ->> Die können ja in den bestehenden Lehrschwimmbecken aktiv werden.

        Und diese Menschen sollen Egoisten sein? -> Egoismus bezeichnet die ICH-Bezogenheit und alle anderen Bedürfnisse für nicht wichtig hält.

        Außerdem geht es hier nicht um die Stadtteile sondern um die Kernstadt. ->> Kernstadt oder Kerndorf? Bereinig um entfernte Bereiche, Frauenweiler, Altwiesloch, Hoschket … bleibt die Größe eines kleinen Dorfes übrig.

        Es wird immer damit geworben wie familienfreundlich Wiesloch ist. Es wurde und wird mit vielem geworben, ->> Sie kennen sich doch aus, sie sollten es doch besser wissen welche Aussagen es in Wiesloch gibt und was zutreffend ist. Was mit Metropolpark, Gartenschau, Leimbachpark, Smart City und den vielen Projekten die im Sand verlaufen sind. Was ist mit den zugesagten Maßnahmen in Sachen Verkehr in Altwiesloch? Werbung zur Überschuldung von Wiesloch gibt es nicht, da sollte man sich selbst informieren.

        Es gibt viele Familien die gerade deshalb in die Kernstadt ziehen, damit die Kinder zu Fuß oder mit dem Rad zu den Sportstädten kommen. ->> soll es geben, gibt es eine Garantie, dass sich in der Zukunft nichts ändert? Verkehr, Beruf, Bildung, …? Eine Bestandsgarantie würde alle Bereiche einbeziehen gleich ob Nachteil oder Vorteil, Ergebnis Stillstand!

        Ich hätte meine Kinder nicht zum Schwimmen mit dem Rad nach Schatthausen fahrenlassen. Besonders, wenn es schon dämmert oder dunkel ist. Sollen die Kinder dann einen einsamen Radweg entlang fahren. Hier ist mir eine beleuchtet Straße in der Stadt dann schon lieber. ->> Das ist Ihre Entscheidung. Sicher können Ihnen Eltern aus Frauenweiler, Schatthausen, Baiertal und Altwiesloch informieren wie deren Kinder bei Dunkelheit und dies täglich ins Schulzentrum kommen, oder Eltern aus Frauenweiler wie deren Kinder ins Lehrschwimmbecken zur Schillerschule kommen.

        Wie ist das eigentlich in Ihrem Haushalt. Können Sie sich alles leisten oder müssen Sie auch mal entscheiden was dringent notwendig ist und was nicht?

  3. Natascha Says:

    Hallo,
    es gibt sicher einige Argumente für ein Hallenbad in der Kernstadt. Was auf der Seite der Petition in den Kommentaren genannt wird das ist jedoch erschreckend. Da beneide ich die Kommunalpolitiker nicht mit solchen schrägen Kommentaren zu leben. Aber da sehe ich auch wieder die zweite Seite der Medaille, Bürgerinformation. Ich habe mal der Reihe nach Kommentare rausgeommen, neuester zu erst.


    weil kinder sicher schwimmen lernen müssen (o.N.)

    siehe oben die Möglichkeiten gibt es

    Wiesloch als große Kreisstadt sollte sich ohne Lehrschimmbecken schämen. Das wäre doch noch ein gutes Abschlußwerk zum Ende seiner Amtszeit für Herrn OB Schaidhammer. (K.J:)
    es gibt doch mehrere Schwimmbecken, evt. zuviele !?, das Leben nach der OB Wahl geht doch weiter

    Es gibt in Wiesloch schon zu viel dicke Kinder!!!… (G.W.)
    und die sind so weil es 4 Schwimmbecken gibt?, geschlossen ist ja noch keins

    Das Lehrschwimmbecken hat ein Alleinstellungsmerkmal in Wiesloch, dazu noch ein lebenswichtiges – denn Schwimmen können ist lebenswichtig! (o.N.)
    mit 4 Schwimmbecken ist man total allein, lebenswichtig? wie leben Menschen in Tairnbach, Malsch, Mühlhausen

    Den Kindern der Kreisstadt Wiesloch sollte es möglich sein wohnortnah schwimmen zu lernen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass immer mehr Kinder nicht mehr schwimmen können. Zudem sollten die ortsansässigen Vereine unterstützt werden. (D.K-B.)
    reichen da 3 Schwimmbecken nicht?

    Schwimmen ist für Kinder sehr wichtig. Ein Schwimmbad eine Grundvoraussetzung für die Zukunft einer modernen Stadt.(A.S.)
    Satz 1 – Zustimmung; die 3 noch verbleibenden Schwimmbäder machen also eine supermoderne Stadt!

    Die Argumente überzeugen mich. Ich selbst musste noch in der Weser lernen. Ergänzen möchte ich die Anregung, dass sich alle Betroffenen und Unterstützer kreative Gedanken machen, wie und was sie selbst zum Erhalt des LSB beitragen können: zB Spendenaktion, Lotterie, Schwimmflügel-, Kuchen- oder Originelleres-Verkauf, Wasserfest…. (B.D.)
    Was kostet ein Lehrschwimmbecken, Hallenbad? = x Billionen Kuchenstücke?

    Ein guter Freund von mir wohnt in Wiesloch und moechte seinen Kindern die Moeglichkeit geben, schwimmen zu lernen und zu geniessen. Schwimmen ist fuer gross und klein eine gesunde Sache und sollte unterstuetzt werden. Ich hoffe fuer meinen Freund und seine Familie, dass eine Renovierung des Schwimmbades in Nussloch ermoeglicht werden kann.
    Hä?

    Weil , das Freibad Wiesloch ist ein wichtiger Ort ihr . Vor allem für die jugend aber auch für die Erwachsene. (E.F.)
    stimmt, hier geht aber doch um eines von 3 Lehrschwimmbecken

    Mein Fazit: Eine gute Stadtentwicklung erfolgt nicht an die Ränder eines Stadtgebietes sondern entwickelt sich aus dem Zentrum heraus. Das stärkt eine zentrale Infrastruktur und verursacht weniger Kosten.
    Entwicklung des Stadtgebietes: Schatthausen/Rebsäcker, Richtung Mauer, Wiesloch/Äußere Helde; Wiesloch, Richtung Dielheim/ neu PZN – Richtung Nußloch. Alle diese Baugebiete gehen an die Ränder der Stadtgrenze und nicht zu anderen Stadtteilen. Somit eine enorme Zersiedelung und riesiger Landschaftsverbrauch, weite Wege, hohe Kosten durch weit entfernte Versorgungeinrichtungen, zusäztlicher Verkehr für die Erledigung der Alltagsdinge. Meine Frage bei einer Vorsetzung dieser falschen Städtebaulichen Entwicklung der vergangenen Jahre, sind da in 10 oder 20 Jahren alle Flächen bis an die Stadtgrenzen verbaut?

  4. I. Wettstein Says:

    Ich ging in Wiesloch in die Schule, meine Kinder gingen in Wiesloch zur Schule

    – schwimmen habe ich im Freibad Wiesloch gelernt,
    – schwimmen haben meine Kinder im Freibad Wiesloch gelernt

    Beide Generationen waren zwar im Lehrschwimmbecken aber dort innerhalb der Schulzeit schwimmen lernen war doch nicht möglich bei fast 20 Jungs in dem kleinen Becken und ein Sportlehrer, wie soll das gehen.

    Das Argument viele oder zu viele Kinder können heute nicht schwimmen das mag richtig sein aber macht die Ursachen nicht deutlich. Die Vermutung liegt doch sehr nah, wer einen Schul- und Vollversorgungsbetrieb den ganzen Tag lang braucht hat wohl weniger bis keine Zeit für die Kinder (seine Kinder). Ist der gesellschaftliche Wandeln schon so, dass 16 Jährige monieren, dass sie wichtige Dinge fürs Leben nicht kennen oder können, obwohl immer mehr Personen im Schulbereich tätig sind oder Helikopter-Eltern, Eltern die einen Fahrdienst für die Kinder zur Schule zu einem überfrachteten Freizeitbetrieb einrichten müssen usw.

    Bitte mal wieder zurück auf den Boden der tatsächlichen Notwendigkeit und des bezahlbaren

  5. Dr. Matthias Spanier Says:

    Ich unterstütze diese Petition und habe sie unterzeichnet. Wiesloch braucht ein entsprechend ausgestattetes und gut erreichbares Schwimmbad, in dem Kinder schwimmen lernen können, in dem einzelne Bürger und in dem auch Vereine schwimmen können. Im Gegensatz zu anderen Ausgaben und Maßnahmen in Wiesloch halte ich ein entsprechend ausgestattetes und gut erreichbares Schwimmbad für wichtig.

    In einem Punkt aber widerspreche ich den Initiatoren dieser Petition entschieden, nämlich in deren Aufforderung an den Oberbürgermeister und die Gemeinderäte: “Entlasten Sie Ihr Gewissen und setzen Sie sich aktiver als bisher dafür ein, dass sich die DLRG-Statistik nicht noch weiter verschlechtert!”. Es handelt sich hier in Wiesloch nicht um eine Gewissensfrage, und es geht hierbei nicht um die DLRG-Statistik, sondern es geht um ein vernünftiges Abwägen von Sachargumenten und um die Frage eines sinnvollen und wichtigen Angebots für die Bürger hier vor Ort!

    Worum geht es der DLRG denn in Ihrer Statistik? Es geht der DLRG darum, für die Ausbildung von Rettungsschwimmern in Deutschland genügend Schwimmbäder zur Verfügung zu haben. Die DLRG betrachtet es nicht als ausreichend zur Vermeidung von Toten beim Schwimmen, wenn viele oder möglichst alle Bürger das Schwimmen lernen, so wichtig dies bereits ist. Sondern der DLRG geht es um bei dieser Statistik in erster Linie um die Ausbildung und den Einsatz von Rettungsschwimmern. Das ist sehr wichtig.

    Aber die Ausbildung von Rettungsschwimmern und die Zahlen der DLRG sind kein entscheidendes Argument für diese Petition für Wiesloch. Den Appell an das Gewissen des Oberbürgermeisters und der Gemeinderäte halte ich für fehl am Platz.

    Wie zu Beginn erwähnt:: Wiesloch braucht ein entsprechend ausgestattetes und gut erreichbares Schwimmbad, in dem Kinder schwimmen lernen können, in dem einzelne Bürger und in dem auch Vereine schwimmen können Deswegen habe ich diese Petition privat unterzeichnet, und deswegen unterstütze ich persönlich das Anliegen der Initiatoren.

    • M. S. Says:

      „Im Gegensatz zu anderen Ausgaben und Maßnahmen in Wiesloch..“

      Es kann eine noch höhere Kreditaufnahme erfolgen
      Es können neue in die Zukunft gerichtete Ausgaben geändert werden.
      Es können Entscheidungen aus der Vergangenheit nur sehr bedingt kostenwirksam verändert werden

      Was ist konkret gemeint? Bitte konkrete Auswirkungen auf, Finanzen, Bürger …. aufzeigen.

  6. Johannes E. Says:

    Irgendwie habe ich Probleme der Haushaltpolitik bei der öffentlichen Hand. Für Unternehmer gibt es klare Regeln und entsprechende Gesetze die klare Grenzen festlegen. Haushalten bedeutet doch einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld und auch, dass Investitionen die durch Kreditaufnahme finanziert werden auch wieder zurückgezahlt werden müssen.

    Ich würde gerne mal erläutert bekommen wie die vielen Wünsche und Forderungen in Einklang gebracht werden sollen mit den Einnahmen. Soll alles verwirklicht werden oder soll etwas entfallen und der Haushaltsplanentwurf anders strukturiert werden. Geld kann man bekanntlich nur einmal ausgeben. Bei der Openpedition habe auch einige Gemeinderäte (von FDP und SPD) unterzeichnet gibt es von diesen entsprechende Anträge für den Bau eines Lehrschwimmbeckens?

    • Dr. Matthias Spanier Says:

      Zur Position der FDP in den diesbezüglichen Gemeinderatssitzungen vom 19.11.2014 und 26.11.2014 bitte ich Sie die Sitzungsprotokolle auf der Homepage der Stadt Wiesloch zu lesen:
      http://www.wiesloch.de/pb/,Lde/Home/Rathaus/Alte+Protokolle+GR.html

      • Johannes E. Says:

        Damit nicht hin und her gelinkt werden muss, nachfolgend Auszüge zu den Protokollen.

        Gemeinderat 19.11.2014Auszug aus dem Sitzungsprotokoll: Kurzprotokoll, Niederschrift

        Seite 8: Stadtrat Dr. Richter (FDP) fragte, bis wann spätestens die Realschule saniert werden muss.

        Seite 11: (2 Haushalt 2015 – Mittelfristige Finanzplanung/Investitionen)
        Stadtrat Dr. Richter (FDP) erklärte, dass er allen Projekten zustimmen wird. Er wird aber auch im gleichen Zug in der nächsten GR-Sitzung für Steuererhöhungen stimmen, und er ist sich sicher, dass dieser Haushalt vom Regierungspräsidium nicht genehmigt wird. Wir haben heute erneut wieder auf keinster Weise über die Finanzierung geredet, und stattdessen Luftschlösser gebaut. Der Investitionsstau ist doch viel höher als 80 Mio. Euro. Es muss uns und den Bürgern klar sein, dass wir die Grundsteuer massiv erhöhen müssen, wenn wir diese Maßnahmen durchführen wollen. Wir können nicht alles unbegrenzt mit Schulden finanzieren. Kein Ratsmitglied hat heute den Mumm gehabt, dies den Bürgern und der Presse zu sagen.

        Auszug aus dem Kurzprotokoll Seite: 1
        Schillerschule Lehrschwimmbecken/Sporthalle:
        Der Gemeinderat lehnte es ab, für vorübergehende Sicherungsmaßnahmen 50.000 Euro zu investieren. (20 Neinstimmen, 4 Jastimmen.)
        Der Gemeinderat lehnte es ab, eine neue Sporthalle mit Lehrschwimmbecken zu bauen. (19 Neinstimmen, 4 Jastimmen, 1 Enthaltung)
        Der Gemeinderat beschloss daraufhin einstimmig den Neubau einer Sporthalle mit Gymnastikhalle am gleichen Standort

        Gemeinderat 26.11.2014 Auszug aus Kurzprotokoll Kurzprotokoll

        2 Erhöhung der Nutzungsentgelte im Cityparkhaus Vorlage 150/2014
        Der Antrag von Stadtrat Dr. Richter, den Tarif um 15 Euro zu erhöhen, wurde abgelehnt.
        (2 Jastimmen, 3 Enthaltungen, 17 Neinstimmen)

        8 Festsetzung der übrigen Abgaben und Steuersätze Vorlage 159/2014
        Der Antrag von Stadtrat Dr. Richter die Grundsteuer B auf 385 Punkte anzuheben, wurde abgelehnt. (4 Jastimmen, 15 Neinstimmen, 5 Enthaltungen.)

        Sehe ich das richtig, dass die Position der FDP Steuererhöhungen sind? Ist es richtig, dass eine Steuererhöhung, Grundsteuer B, nicht die erforderlichen Millionen bringen würde?
        Sehe ich das richtig, dass Stadtrat Dr. Jörg Richter gestimmt hat für: „Der Gemeinderat beschloss daraufhin einstimmig den Neubau einer Sporthalle mit Gymnastikhalle am gleichen Standort“

        Hält die FDP die bestehende Steuer und Abgabelast in Deutschland zu gering?

        Info:
        – Grundsteuer B (baulich – für bebaute oder bebaubare Grundstücke und Gebäude)
        – Grundsteuer B zur Zeit 370 = 4,8 Mio
        – 10 Prozentpunkte entsprechen bei der Grundsteuer B einem Betrag von 129.730 Euro.

  7. M. S. Says:

    In Wiesloch läuft das ganz anders wie die laufende Projekte aufzeigen. In Wiesloch geht man nicht „normal“ an die Sache heran, solche Verhaltenweisen sind im Volksmund besser bekannt als, „Pferd von hinten aufzäumen“. Experten und Gutachten werden dann gebraucht und gemacht, wenn schon viel Geld verschwendet wurde und der Karren an die Wand gefahren ist. Es wird nach Meinung einiger Gemeinderäte ein Parkhaus am Bahnhof benötigt das im 2. oder 3. Jahr noch keinen nennenswerten Belegungsgrad hat. Danach macht man sich auf um einen Grund für die Investition zu suchen. Und schließlich danach macht man sich Gedanken wie man alle diese Investitionen bezahlen soll und sucht weiteres Tafelsilber das man verhökern soll. In der Zwischenzeit kommen dann schon die Kosten für Reparatur und Sanierung hinzu. Was ist jetzt aus der „neuen Mitte“ (Bahnhof) geworden?

  8. Dr. Matthias Spanier Says:

    Guten Tag,

    dies ist meine Antwort auf die Fragen von Johannes E. zu Positionen der FDP in seinem Kommentar https://wiesloch1.wordpress.com/2015/02/06/iniative-lehrschwimmbecken/#comment-1208

    (19 „Sehe ich das richtig, dass die Position der FDP Steuererhöhungen sind?“
    Und:
    „Hält die FDP die bestehende Steuer und Abgabelast in Deutschland zu gering?“

    Ein Gleichsetzen der Situation in Deutschland insgesamt mit der Situation hier vor Ort in Wiesloch ist unangemessen.
    Auf Bundesebene, Länderebene und kommunaler Ebene werden verschiedene Steuerarten erhoben, Die derzeit sprudelnden Steuereinnahmen im Bund und im Land Baden-Württemberg bedeuten nicht automatisch einen warmen finanziellen Regen für die Stadt Wiesloch. Daß Wiesloch neben den hohen Schulden stattdessen derzeit mit Gewerbesteuerrückzahlungen konfrontiert ist, ist Ihnen sicherlich bekannt.

    Die FDP ist die Partei der Freiheit und der Selbstbestimmung. In Deutschland hält die FDP die Steuer- und Abgabenlast für zu hoch. Deswegen fordern die Freien Demokraten die Abschaffung des Solidaritätszuzschlags:
    http://www.liberale.de/content/soli-stufenweise-abbauen.
    Weiterhin fordern die Freien Demokraten einen Abbau der kalten Progression:
    http://www.liberale.de/content/schaeuble-sollte-arbeitnehmern-ein-paar-tassen-kaffee-goennen.
    Mit diesen Maßnahmen will die FDP in Deutschland die finanzielle Belastung der Bürgerinnen und Bürger senken.
    Mehr aktuelle Informationen der Freien Demokraten finden Sie auf http://www.liberale.de/page/meldungen

    Lassen Sie uns nach Ihrer Erwähnung von Deutschland nun aber auf das eigentliche Thema hier zurückkommen, die Lage in Wiesloch.

    (2) Nun zu den Fragen von Johannes E. bezüglich der Positionen des FDP-Stadtrats Dr. Jörg Richter in den Gemeinderatssitzungen vom 19.11.2014 und 26.11.2014.

    Hier vor Ort setzen die Freien Demokraten, so auch FDP-Ratsmitglied Dr. Jörg Richter im Gemeinderat, sich seit Jahren für ein vernünftiges Haushalten, gegen einen Blindflug bei Projekten, und für Bürgerbeteiligung ein. Sie können dies nachlesen an einer Vielzahl von Informationen auf http://www.fdp-wiesloch.de/.
    Aber nun sind wir in der Situation, daß Wiesloch erdrückend hohe Schulden hat. Und wenn die Freien Demokraten im Wieslocher Stadtrat nun Vorschläge machen, wie die aktuelle finanzielle Situation der Stadt allmählich wieder in den Griff bekommen und verbessert werden kann, dann sehe ich das als konstruktiv und begrüßenswert an, aber nicht als zu kritisieren.Ich halte die Frage „Sehe ich das richtig, daß die Position der FDP Steuererhöhungen sind?“ als verkürzt und als dem eigentlichen Anlaß nicht gerecht werdend an. Die Freien Demokraten haben ihre Positionen für Wiesloch in den vergangenen Jahren klar beschrieben. Die Mehrheit hier entschied freilich oft anders, und nun ist auf die aktuelle Situation zu reagieren. Vorschläge der FDP lagen und liegen auf dem Tisch.

    Johannes E. nennt auch solche von Dr. Jörg Richter::
    „Der Antrag von Stadtrat Dr. Richter, den Tarif [für Nutzungsentgelte im Cityparkhaus] um 15 Euro zu erhöhen, wurde abgelehnt.“
    „Der Antrag von Stadtrat Dr. Richter die Grundsteuer B auf 385 Punkte anzuheben, wurde abgelehnt.“

    Andere Vorschläge wie eine Privatisierung von Palatin und Bronner’s, wie einem Stopp für die unwirtschaftliche Nahwärmeversorgung der Äußeren Helde, wie einer möglichst weitgehende Reduzierung der Verluste aus dem Baugebiet Äußere Helde, habe ich an anderen Stellen bereits erwähnt. Auch dazu finden Sie detaillierte Informationen auf http://www.fdp-wiesloch.de

    Welche konkreten Vorschläge haben Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, angesichts der hohen Schulden von Wiesloch?

    Mit besten Grüßen,
    Dr. Matthias Spanier

    • Johannes E. Says:

      Herr Dr. Spanier,

      Sie hatten mit Kommentar vom 2015-02-08 um 01:22 verwiesen auf die Protokolle der Gemeinderatsitzungen vom 19.11.2014 und 26.11.2014 um Informationen zur aktuellen Position der FDP Wiesloch zu erhalten. Gemäß Ihrem Hinweis, Herr Dr. Spanier, habe ich alle genannten Dokumente nach Aussagen der FDP Wiesloch durchsucht und die gefundenen Stellen in meinem Kommentar 2015-02-08 um 06:06 zitiert. Hinweise zu Vorschläge für Lösungen habe ich nicht gefunden.

      „Ein Gleichsetzen der Situation in Deutschland insgesamt mit der Situation hier vor Ort in Wiesloch ist unangemessen.“
      Bei mir und vielen anderen Bürgern setzt sich die Steuer- und Abgabenlast aus der Summe aller in Deutschland zu zahlenden Steuern und Abgaben zusammen. Was mir danach noch bleibt ist das verfügbare Einkommen. Diese Betrachtung ist jedoch sehrwohl angemessen, Wiesloch ist keine Schutzzone oder Steuerparadies. Wie Sie schreiben hält die FDP die Steuern in D zu hoch und ist bestrebt für die Wieslocher Bürger noch ne Schippe drauf zu legen. Also für Wieslocher noch höhere Steuern und Abgaben. Eine Forderungen oder Aussagen ergibt noch keine Entlastung. Nur die Tat, vom Antrag „Steuerentlastung“ bis zum Beschluß, werden die Belastungen geringer, die FDP in Wiesloch startete den Versuch einer Erhöhung, also das Gegenteil. Andere ergleichbare Städt müssen auch mit den Steuereinnahmen auskommen, Wieslocher Kommunalpolitiker müssen das eben auch lernen. Oder wie soll das alles Bezahlt werden wenn bei konjunktureller Abkühlung der Wirtschaft die Steuereinnahmen geringer werden und sich die Zinsen erhöhen, weitere Abgaben und Steuern hoch in Wiesloch?

      Ein weiteres Beispiel wie konträr die Handlungen einiger Gemeinderäte sind:

      „Schillerschule Lehrschwimmbecken/Sporthalle:
      Der Gemeinderat beschloss daraufhin einstimmig den Neubau einer Sporthalle mit Gymnastikhalle am gleichen Standort“

      Gemäß diesem Abstimmungsergebnis haben alle Anwesenden diesem Beschluß zugestimmt. Laut Anwesenheitliste waren die Herrn Dr. Jörg Richter (FDP) und Richard Ziehensack (SPD) bei der Gemeinderatssitzung anwesend. Die genannten Stadträte stimmen für Neubau Sporthalle mit Gymnastikhalle und jetzt fordern sie zusätzlich ein Lehrschwimmbecken im Stadtkern. Ich sage nur Wieslocher Sparpolitik zwischen Propaganda und Handlung.

      Frage: Für alle Spar- und Umstrukturierungsmaßnahmen ist die FDP Wiesloch hier schon tätig geworden und hat schriftlich entsprechende Anträge eingereicht?

      „Welche konkreten Vorschläge haben Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, angesichts der hohen Schulden von Wiesloch?“

      die Bürger korrekt informieren, keine weiteren Schulden machen, es ist doch jetzt schon mehr als genug

      Leider haben Sie übersehen meine konkreten Fragen zu beantworten.
      Danke
      Info: Steuerm-Abgabenlast

      • Wieslocher Says:

        Auf der Seite von welt.de gibt es eine weitere Veröffentlichung die ebenfalls eine bereits bestehende hohe Abgabenlast ausweist.
        Seite
        Grafik (welt.de)

        "In Deutschland geht im Schnitt über die Hälfte des Einkommens an den Staat."

      • Klaus Rothenhöfer Says:

        Ein weiteres Beispiel wie konträr die Handlungen einiger Gemeinderäte sind
        Mit Verlaub, das ist unfair: Falschmeldung durch Weglassen würde man bei der Presse sagen. Vier Beiträge weiter oben ist das Protokoll zitiert.
        Der Gemeinderat lehnte es ab, eine neue Sporthalle mit Lehrschwimmbecken zu bauen. (19 Neinstimmen, 4 Jastimmen, 1 Enthaltung)
        Der Gemeinderat beschloss daraufhin einstimmig den Neubau einer Sporthalle mit Gymnastikhalle am gleichen Standort

        Die beiden Genannten waren offensichtlich unter den vier Befürwortern einer neue Sporthalle mit Lehrschwimmbecken. Nachdem sie in dieser Abstimmung unterlegen sind, zogen sie sich nicht schmollend zurück, sondern stimmten dem Neubau einer Sporthalle mit Gymnastikhalle am gleichen Standort zu – und damit der Umsetzung eines Teils ihrer Vorstellung. Ich finde, das ist vollkommen korrekt und guter demokratischer Stil

      • Johanndes E. Says:

        Herr Rothenhöfer,

        „Vier Beiträge weiter oben ist das Protokoll zitiert.“

        richtig von mir – Johannes E. Says: 2015-02-08 um 06:06

        „Mit Verlaub, das ist unfair:“

        Eine Abstimmung ist doch der Ausdruck einer Willenserklärung mittels Stimme mit „Ja“, „Nein“ oder „Enthaltung“. Wer für ein Lehrschwimmbecken ist stimmt folglich mit ja – „dafür“ und setze sich dafür ein. Ein anschließendes Ja bei einer weiteren Abstimmung welche kein Lehrschwimmbecken zum Ziel hat ist somit konträr.

        Natürlich gibt es Menschen die für alles sind überall zustimmen und werden von manchen als besonders flexibel bezeichnet. Besonders beachtenswert ist dies wenn Abstimmende Kenntnis haben über die Realisierungschancen und Realisierungsmöglichkeiten durch die zuvor erhaltene Information.

      • Dr. Matthias Spanier Says:

        „[…] Nachdem sie in dieser Abstimmung unterlegen sind, zogen sie sich nicht schmollend zurück, sondern stimmten dem Neubau einer Sporthalle mit Gymnastikhalle am gleichen Standort zu – und damit der Umsetzung eines Teils ihrer Vorstellung. Ich finde, das ist vollkommen korrekt und guter demokratischer Stil“
        Jener Kommentar Klaus Rothenhöfers https://wiesloch1.wordpress.com/2015/02/06/iniative-lehrschwimmbecken/#comment-1230 findet meine volle Unterstützung. Das hat Klaus Rothenhöfer sehr gut erklärt.

      • Klaus Rothenhöfer Says:

        So funktioniert aber Demokratie – und nur so!. Kompromiss ist das Wesen der Demokratie. Nehemen wir mal an, wir wollen eine neue Stadtbuslinie einführen. Ein Drittel des Gemeindertas ist für einen Viertelstundentakt, ein Drittel für einen Halbstundentakt und das letzte Drittel für einen Stundentakt. Nach Ihrem Modell gibt es dann >b>keine neue Stadtbuslinie, weil jeweils zwei Drittel dagegen stimmen Die Viertelstundentakt-Befürworter, die bei der Abstimmung über ihren Antrag unterliegen, müssen nach Ihrer Vorstellung in den anschließenden Abstimmungen mit Nein stimmen, den „ein anschließendes Ja bei einer weiteren Abstimmung welche keinen Viertelstundentakt zum Ziel hat ist somit konträr“. Entsprechend gehen die weiteren Abstimmungen aus, alle Modelle werden abgelehnt, keine weitere Stadtbuslinie!
        In meiner Vorstellung stimmen die unterlegenen Viertelstunden-Befürworter in der nächsten Abstimmung für den Halbstundentakt, der damit eine Mehrheit erhält. Die müssen dann zwar mit Ihrer Ansicht leben „Natürlich gibt es Menschen die für alles sind überall zustimmen und werden von manchen als besonders flexibel bezeichnet.“ aber statt Prinzipienreiterei gibt es eine Stadtbuslinie im Halbstundentakt.

      • Johannes E. Says:

        Meine Herren,

        Was ist ein Kompromiss? Kompromiss; „compromissum“, lateinischen Rechtssprache.

        Streitenden Parteien haben jeweils unterschiedliche Ziele und Forderungen. Mit einer gemeinsamen Lösung (Kompromiss) wollen beide ein gemeinsames Ziel und gegenseitige Akzeptanz.

        Soweit so gut wäre dies bis hierher.

        Die Gemeinderäte als Unterzeichner der Openpetition erkennen die demokratische Abstimmung und den, wie Sie es nennen, „Kompromiss“ nicht an. Oder ignorieren die – etwa bewusst die Fakten zur Verschuldung der Stadt Wiesloch und wollen die Hoffnung bei den Bürgern schüren?

        PS: Stellen Sie sich mal bitte vor, ein Kompromiss wird juristisch Vergleich genannt. Es wird ein Vergleich geschlossen, beide Parteien stimmen zu. Danach will eine Partei immer noch die Ursprungsforderung! In der Poltik scheinen Kompromisse sehr flexibel zu sein.

  9. G. M. Says:

    Ich habe mal die Eingaben für die Entfernungen gemacht.

    Entfernung von Schatthausen (östliche Stadtgrenze) ins Schulzentrum = 7,4 km
    Entfernung von Frauenweiler (südlich/westliche Stadtgrenze) zur Gebersruhschule = 4,1 km
    Entfernung von Schatthausen (östliche Stadtgrenze) zum WieTalBad = 8,2 km

    Alles klar? Den Wink mit dem Zaunpfahl vom Wieslocher verstanden?

    Wiesloch hat ein "Luxusproblem". Heben da einige ab vom Boden "Große Kreisstadt" oder nicht richtig informiert wie es in Wiesloch aussieht mit Versorsgung, öffentliche Einrichtungen, Überschuldung. Melden Sie sich hier, es kann geholfen werden. Es findet sich sicher ein Kommentator/rin der/die den Durchblick hat wie z.B. beim Haushaltsplan.

  10. Roland Says:

    “Kinder zur Faulheit erziehen”

    Die Aussage eines Vaters ist noch gut in Erinnerung geblieben.
    Ich bin von 1958 – bis 1966 in Wiesloch zur Schule gegangen. Damals Klasse 1-4 in der Gerbersruhschule, In der Schillerschule (Altbau) waren landwirtschaftliche Berufschule, Sonderschule und Volksschule untergebracht. Wegen Schulraummangel wurde bis Mitte der 60er Klassenräume zur Uhlandstr. und ein Sportbau zum Schillerpark mit Gymnastikraum und Lehrschwimmbecken hin erstellt.

    Während der Bauzeit waren 2 Klassen in die Hauswirtsschaftschule heute “Louise-Otto-Peters-Schule” ausgelagert. Meine Kameraden und ich mussten oft mehrmals am Tag den Weg zu Fuß von Altwiesloch dorthin zurücklegen. Einen Bus gab es nicht meine Eltern hatten auch kein Auto. Ende der 80er saß ich in einem ehemaligen Klassenzimmer Schillerschule bei einem Elternabend.

    Hier auch die Frage einer Mutter ob es eine Busverbindung von der Zeppelinstr aus gibt?

    Ein Vater der zu seiner Schulzeit im Schwarzwald wohnte und mehr als 8 km hin und zurück auch nochmals 8 km zurücklegen musste, meinte “hä; Kinder zur Faulheit erziehen”?

    Er und ich sind im Ruhestand, wir leben noch also doch nicht so “lebensnotwendig” für uns!!

    Das sei noch erwähnt, ich habe Schwimmen glernt im Fraibad Wiesloch, Bademeister war damals Herr Richter
    Meine Kinder haben auch im Freibad Wiesloch das Schwimmen gelernt, Bademeister war in dieser Zeit Herr Sattler.

    Meine Kinder und ich haben lange vor der Einschulung schwimmen können.

  11. Sekr. Says:

    Organisation der Verlegung Sportstätte Schillerschule

     

    Thema: Lehrschwimmbecken

    • Lehrschwimmbad der Schillerschule wird zum 1.7.2015 geschlossen.
    • Bedarf der Schwimmhallenplätze kann durch andere LSB (Lehrschwimmbecken) in Baiertal und Schatthausen bedient werden
    • Frau Thomas stellt aktuelle Belegungspläne der beiden LSB zur Verfügung.
    • Mögliche zukünftige Belegungen sind weiteren Übersichten zu entnehmen.
    • Frau Thomas bittet um Rückmeldung zum gewünschten schuleigenen Bedarf bis 27.02.2015; dazu stellt sie ein Formular zur Verfügung.

    Thema: Sporthallen
    • Frau Thomas erläutert kurz das zukünftige Verfahren zur Wartung der Sportgeräte in den Turnhallen.
    • . . .
    • Ablauf und Einbeziehung der Schule (Hausmeister, Sportlehrkräfte, Schulleitung) sind der von ihr ausgegebenen Übersicht zu entnehmen.
    • Frau Reinhard bittet um rechtzeitige Meldung von zusätzlichen Belegungen der Sporthallen (z.B. Feste, Feiern), insbesondere dann, wenn Aktivitäten auch Vorbereitungen umfassen, die eine Sperrung der Hallen bereits am Vortag erfordern (Vereine sollten rechtzeitige Informationen erhalten).
    • Auch sollten Belegungen der Sportanlagen, insbesondere durch Bundesjugendspiele, von den anderen Schulen beachtet werden, damit es zu keinen unnötigen Konflikten kommen muss.

    Stand: 02.02.2015

  12. Realist Says:

    meine Straße, meine Schule, meine Sporthalle, mein Lehrschwimmbecken, mein Parkplatz, mein Egoismus

    • Anja Weinmann Says:

      Genau!
      Nicht vergessen: mein Ehrgeiz, möglichst vielen Kindern möglichst gut schwimmen bei zu bringen…
      (Den Grund, warum ICH das mache, und nicht die eigentlichen ELTERN, kann ich Ihnen leider nicht nennen, weil er sich meiner Kenntnis entzieht. Ich mache es eben – nicht die schlechteste Art, seine Freizeit zu verbringen, oder?)

      • SiMone Says:

        "Den Grund, warum ICH das mache, und nicht die eigentlichen ELTERN, kann ich Ihnen leider nicht nennen, "

        "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun" Lukas 23, 33 – 49

        Den Gund warum ICH diese Meinung habe kann ICH nennen.

        – ich bin dafür, dass die kommunale Aufgabenstruktur eingehalten wird
        – ich bin dafür,dass die Pflichtaufgaben ausgeführt werden
        – ich bin dass Steuern möglichst für Aufgaben aller Bürger verwendet werden
        – ich bin dafür, dass privates Vergnügen auch privat finanziert wird
        – ich bin dafür, dass Steuern sozialgerecht investiert werden und nicht für die Wünsche der „oberen TAUSEND in Wiesloch“
        – ich bin dafür, dass Steuern gerecht investiert werden und nicht „wer am meisten, lautesten Wirbel macht
        – ich bin dafür, dass Kommunalpolitiker über die MACHBARKEIT und NOTWENDIGKEIT korrekt informieren

        . . .

      • Anja Weinmann Says:

        OK, ich sehe an SiMones Kommentar, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe.
        Was ich meinte war: ich kann den Grund nicht nennen, warum manche Eltern ihren Kindern das Schwimmen nicht beibringen. Da ich aber der Meinung bin, dass die Kinder jedenfalls nichts dafür können, möchte ich ihnen die Möglichkeit bieten, es auf diesem Weg zu lernen…
        Und ich gebe SiMone durchaus recht: privates Vergnügen sollte durchaus auch privat finanziert werden.

  13. Evelin Jobst Says:

    Es werden viele Gründe genannt die wohl nicht überdacht sind.

    Entfernung – eine Openpedition wäre wohl begründeter:
    Schatthausen braucht eine Gesamtschule
    Baiertal braucht ein Gymnasium

    zumal die Strecken weiter sind und die Wege häufiger gemacht werden und es mehr Kinder tun müssen. Es gibt doch jetzt schon Kinder in Wiesloch die einen weitere Wege zum Lehrschwimmbecken Schillerschule haben wie der Weg nach Baiertal ist. Die schaffen das auch.

    Altwiesloch braucht abgasfreie Luft…
    Frauenweiler braucht ..

    und was brauchen einige Hobbyisten noch? Staatstheater, Konzerthalle, Rennstrecke, Flughafen, See,

    Solche Forderungen an der Openpedition sind für mich doch etwas weltfremd. Wiesloch ist keine große Stadt eher doch wohl eine kleine Kleinstadt. Es kann sich doch jeder informieren wie das Angebot in größeren Städten ist und wie weit dort die Bäder entfernt sind.

    Erst wenn es keine Kapatzitäten mehr gibt, nach Schließung der Becken in Schatthausen und Baiertal wäre eher angebracht ein Hallenbad in Wiesloch.

    Falls es den Unterzeichner wirklich wichtig, lebenswichtig, ist, können die es selbst in die Hand nehmen. Gründung eine Bürgergenossenschaft, Zeichnung von Anteilen und Bau so 5 bis 7 Mio, die Stadt Wiesloch könnte das Gelände bereitstellen. Und wo hätte man gerne den Standort?

  14. SiMone Says:

    Wie kann man in diesem Becken Sport betreiben?
    Solche Darstellungen sind ja total irre!
    Oder ist planschen in Wiesloch ein Sport geworden für bestimmte Bevölkerungskreise?

  15. Birgit Says:

    Antwort auf Wiesloch vom 13.02.15
    Ehrenamtliche Tätigkeit Zitat Wiesloch: „DIE“ können ja in den bestehenden Lehrschwimmbecken aktiv werden. – zusätzliche Fahrtkosten – mehr Zeitaufwand – mehr Stress, damit mann nach der Arbeit rechtzeitig am Bad ist. (Feierabendverkehr Altwiesloch)
    Lehrschwimmbecken LSB Baiertal – sehr kleines Becken und sehr geringe Wassertiefe – eingeschränkt für das Anfängerschwimmen nutzbar, jedoch nicht geeignet um Kinder an tiefes Wasser zu gewöhnen oder ihnen die Angst davor zu nehmen.
    LSB Schatthausen – geringe Wassertiefe (Kopfsprung – Gefahr) Nutzung: – Verein MOST e.V. (Mo.) mit Baby- Kinderschwimmen und Aquafitness – GTRS (Di, Do, Fr) mit Schwimmkursen – TSG Wiesloch (Mo., Mi) Training und Masterschwimmen
    LSB Wiesloch – Wassertiefe bis 1,70m Nutzung – Schulschwimmen – Lebenshilfe – TSG Wiesloch (Mo, Mi, Do, Fr, Sa) vom Anfänger über Fortgeschritten bis Wettkampf – VHS – Schwimmförderung der Schillerschule – Türkische Frauen und Kinder (Sa.)
    Fraglich ob alle Vereine die in Schatthausen, Baiertal oder Wiesloch tätig sind, nach der Schließung in Wiesloch unterkommen oder ob es nicht doch den ein oder andern Verlust gibt.
    Wie allgemein bekannt, sind alle drei Lehrschwimmbecken marode. Was passiert, wenn in Schatthausen in nächster Zeit ein größerer Mangel auftritt. SCHLIESSUNG, in der Hoffnung, dass die Bürger sich diesmal nicht zu Wort melden. Denn dann wird es mit dem Schwimmunterricht in Wiesloch eng.
    Stadt Wiesloch oder Ortsteil: – für viele Familien gibt einige Beweggründe in die Stadt bzw. Stadtnähe zu ziehen z.B die Erreichbarkeit von Geschäften, Schulen, Sportstätten usw.
    Erreichbarkeit Schulzentrum: – Kinder der Stadt Wiesloch haben meist kein MAXX-Ticket (38,00€/Monat), sie können alles bequem mit dem Rad oder zu Fuß erreichen, auch das Schulzentrum – Kinder aus den Ortsteilen können das Schulzentrum mit dem Bus erreichen oder durch den gemeinsamen Schulbeginn und der Aufteilung der Klassen nach Ortsteil Fahrgemeinschaften bilden, so dass kein Kind in der Dunkelheit alleine mit dem Fahrrad unterwegs sein muss.
    Erreichbarkeit Lehrschwimmbecken:Hier möchte ich noch kurz hinzufügen, dass das LSB Wiesloch zum großen Teil von Kindern zwischen 5- 12 Jahren genutzt wird. – Fahrten und Fahrtkosten der Schulkinder nach Baiertal / Schatthausen?
    – Kinder kommen zu Fuß auch in Begleitung eines Elternteils. – Kinder kommen mit dem Rad auch in Begleitung eines Elternteils – Nicht alle Eltern besitzen ein / zwei Autos oder der Ehegatte/in benötigt das Auto um zur Arbeit zu kommen
    Ich finde es schon einen enormen Unterschied ob ein Kind in dem genannten Alter vom z.B. Hoschket zur Schillerschule oder nach Schatthausen mit dem Rad unterwegs ist. Busfahrten bedeuten Mehrkosten für die Familien.
    Haushaltsplan: Sie sprechen mich auf meinen Haushaltsplan an, dieser steht. Ich hatte in den letzten Jahren so gut wie keine Fehlinvestitionen und konnte mir dadurch etwas zur Seite legen . Was dringend notwendig ist oder nicht ist ermessen Sache. Hier würde ich jedoch auch die Meinungen anderer anhören und nicht gleich alles verurteilen. Ich finde es schade, dass kein Gespräch mit den Bürgern gesucht wird um vielleicht eine Lösung oder einen Kompromiss zu finden. Die Meinung der Befürworter des LSB ( und dies sind nicht wenige) wird von zwei Parteien (WGF und AWL) sogar als „unsachliche Argumente“ bezeichnet wird.

  16. EineAnwohnerin Says:

    Von meiner Wohnung aus könnte ich gut die Besucherströme ins Lehrschwimmbecken sehen sofern es sie geben würde. Gibt es noch andere Eingänge als den Haupteingang?
    Bei dieser angeblich großen Nachfrage, falls es diese in der Realität auch tatsächlich geben sollte, muss sich die Kommune keine weiteren Gedanken und Sorgen machen. Bei dieser enormen Auslastung wird das private Investoren überzeugen. Schaut man jedoch genauer auf die Namensliste haben viele schon mehrere Jahrzehnte kein öffentliches Bad in Wiesloch von innen gesehen.
    Wer über seine Entscheidung zur Wohnortwahl nachDENKT, denkt sicher auch daran, dass sich alles verändert und es keinen Bestandsschutz gibt für irgendetwas. Der hat eventuell nicht darüber nachgedacht in eine reiche Stadt zu ziehen wobei die Vergangenheit auch da gezeigt hat, dass viele reiche Städte verarmt sind und nicht alles bezahlen konnten und können.
    Es fehlt jedenfalls in Wiesloch nicht an Möglichkeiten fürs schwimmen lernen!


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