Vom ökologischen Traum zum ökonomischen Alptraum


2009_Rothenhoefer_300.jpg

Stadtrat Klaus Rothenhöfer (SPD – Stadtrat seit November 1971 – )

informiert über die Situation Wärmeversorgung.

Wenn in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen die Mehrheit den Baubeschluss für eine Heizzentrale zur Versorgung der „Äußeren Helde“ im Palatin fasst, ist dies eine Entscheidung, die die Stadt Wiesloch auf Jahrzehnte ökologisch und ökonomisch belastet. Selbst unter unrealistisch optimistischen Annahmen kommt das Ingenieurbüro Schuler in seiner Vorlage für den technischen Ausschuss am 12.11.2014 zu einem Wärmegestehungspreis von 88 € pro Megawattstunde (MWh), der bei den Kunden erzielte Arbeitspreis in der Äußeren Helde liegt aber bei nur 76,40 €/MWh, d.h. die Stadtwerke legen bei jeder MWh 11,60 € drauf – bei rund 3800 MWh verkaufter Wärme also rund 44 000 € pro Jahr. Frühere Gutachten hatten einen noch höheren Zuschussbedarf ergeben. lm November 2013 kam MW für ihr Konzept auf einen Wärmepreis von rund 130 €/MWh netto. GEF hatte für ihr Konzept im Juli 2013 einen Wärmepreis von 108 €/MWh angegeben. Die MW kam bei einer Nachrechnung dagegen auf einen Wärmepreis von rund 165 €/MWh netto für das Konzept von GEF. (auch im Internet verfügbar). Die jetzige Kalkulation beruht darüberhinaus auf einem Rechentrick. Man rechnet 180 000 € „Stromkostenersparnis“ im Palatin der Nahwärme als Einnahme zu. Diese Einnahme gibt es aber nur, wenn das Palatin auf seine „Ersparnis“ verzichtet und die 180 000 € statt an den bisherigen Stromversorger an die Stadtwerke zahlt, mit dem Ergebnis, dass es keine Ersparnis beim Palatin mehr gibt. Je nachdem wie man letztlich die vermeintliche „Stromkostenersparnis“ zurechnet, kann sich der Zuschussbedarf allein aus dieser Position bis zu verfünffachen. Unter den derzeitigen Randbedingungen kann die Nahwärmeversorgung der Äußeren Helde niemals wirtschaftlich werden, im Gegenteil: In vier bis fünf Jahren fällt der KWK-Zuschlag von 77 000 € pro Jahr weg, was zu einem weiteren jährlichen Fehlbetrag in dieser Höhe führt.

Das Nahwärmenetz „äußere Helde“ weist eine außerordentlich ungünstige Netzstruktur auf und verursacht deswegen jährliche Wärmeverluste im Netz von rund 900 MWh. (Zum Vergleich: Die gesamte Beheizung des Freibads erforderte 2013 demgegenüber „nur“ 588 MWh. alle Zahlen im städtischen Internetauftritt verfügbar.) Die Verluste der Fernwärmeleitung hängen fast ausschließlich von ihrer Länge ab. In Wiesloch haben wir eine sehr lange Fernwärmeleitung vom Palatin zur Äußeren Helde und eine verhältnismäßig geringen Wärmeabnahme in der Äußeren Helde, da die dortigen Häuser alle nach modernen Standards gebaut und gedämmt sind. Deshalb hat auch die MVV vor Jahren davon abgeraten, die Äußeren Helde mit Nahwärme zu versorgen. Würde in der Äußeren Helde 5mal soviel Wärme abgenommen, würden die Verluste nur noch 10% betragen. Auch mit einem möglichen zweiten Bauabschnitt der Äußeren Helde wird nicht mehr Wärme abgenommen, da angesichts der nicht vorhandenen Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts weder von dem planenden Ingenieurbüro noch von den Stadtwerken vorgesehen ist, einen möglichen zweiten Bauabschnitt mit Nahwärme zu versorgen. Vor diesem Hintergrund verwundert es umso mehr, dass ausgerechnet die Grünen, die sonst gegen die Bebauung der „Äußeren Helde“ sind, sich vehement für eine Nahwärmeversorgung stark machen, die nur bei einer Gesamtbebauung in die Nähe einer Wirtschaftlichkeit käme. Allen Warnungen zum Trotz entschied man sich zunächst für eine Nahwärmeversorgung der „Äußeren Helde“.

Immer neue Büros wurden beauftragt, immer neue Gutachten bezahlt, bis man zum gewünschten Ergebnis kam. Nachdem sich mehr und mehr herausstellte, dass die geplante Nahwärmeversorgung sich nicht rechnet, wurde versucht, durch Vergrößerung des Absatzgebiets wirtschaftlicher zu werden. Höhepunkt war dann das Projekt, fast in dem ganzen Gebiet zwischen Bahnweg und Schulwiesenweg Fernwärmerohre zu verlegen, insbesondere die „Grünen“ träumten von „deutlich mehr als 100 Anschlussnehmern“ in diesem Gebiet. Die Bauaufträge wurden vergeben, die Anschlussanträge blieben aus, der Gemeinderat musste die Reißleine ziehen, das planende Unternehmen entlassen und für die schon gekauften Rohre und vergebenen Arbeiten neue Verwendung suchen. Das Projekt ist angesichts der extremen Wärmeverluste auch ökologisch fragwürdig. Obwohl der Gemeinderat seinerzeit beschlossen hat, möglichst viel regenerative Brennstoffe einzusetzen, wird nach den vorgelegten Planungen ausschließlich Erdgas eingesetzt. Als regenerative Brennstoffe wären z.B. Biogas oder Pellets möglich gewesen. Wirtschaftliche Überlegungen sowie die Frage der Verträglichkeit eines Hotelbetriebs mit regelmäßigen Pelletsanlieferungen und die sehr beschränkten Platzverhältnisse im Palatin führten dazu, entgegen dem Gemeinderatsbeschluss ausschließlich Erdgas einzusetzen. Offen ist deshalb auch noch, ob dann die an die Nahwärme angeschlossenen Gebäude in der Äußeren Helde überhaupt die Forderungen des Gesetzes zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich (EEWärmeG) erfüllen. Sowohl das Ingenieurbüro Schuler als auch die Stadtwerke Wiesloch legten sich auf eindringliche Nachfrage dazu nicht fest, im Gegenteil, seitens der Stadtwerke wurde erklärt, nie eine entsprechend Erklärung abgegeben zu haben. Die Wärmeversorgung der Äußeren Helde ist demnach nicht nachhaltig. Während sonst bei jedem Neubau eines Gebäudes oder der Erneuerung einer Heizungsanlage ein bestimmter Prozentsatz an regenerativer Energie nachgewiesen werden muss, wird in der geplanten Heizzentrale Palatin ausschließlich Erdgas eingesetzt werden.

Prinzipiell wäre eine Nahwärmeversorgung ein Beitrag zur CO2 Einsparung. Angesichts der gewaltigen Verluste auf dem Transportweg – es muss 50 % mehr Wärme erzeugt werden als bei den Abnehmern ankommt – wird nicht nur kein CO2 eingespart sondern sogar mehr produziert als bei einer Einzelversorgung der Gebäude mit Erdgas. Mit den 900 MWh Leitungsverlusten könnte man 75 Neubauten nach der EnEV ’12 beheizen. Bei der Erzeugung der 900 MWh Verlustwärme entstehen 234 t CO2 (Literaturwert Gasheizung 260 g/ kWh). Bei dem in den vergangene Jahren verbrannten Öl liegt der CO2 Ausstoß pro kWh noch höher, allerdings fallen die Wärmeverluste nur rund halb so hoch aus, weil die mobile Heizzentrale am Rande des Baugebiets steht. Vergleicht man nun den durch Wärmeverluste bedingten CO2 Ausstoß mit dem eines Mittelklasse-Pkw ( 8 l / 100 km, 190 g/km) so ergibt sich die unglaubliche Zahl von 1.231.578 km, die ein Pkw fahren kann, um genauso viel CO2 auszustoßen, wie durch die Wärmeverluste der Nahwärmeversorgung „Äußere Helde“ produziert werden.

Informationen
  • Beitrag lokalmatador.de i_pdf_c.gif
  • Stadt Wiesloch: Ausschuss für Technik und Umwelt
    Top 3: Baubeschluss zur Realisierung der Heizzentrale Palatin; Beschlussfassung;
    Vorlage 167/2014 i_pdf_c.gif | Präsentation i_pdf_c.gif

| Von/Bild: Klaus Rothenhöfer | 23.12.2014 | |
Advertisements
Veröffentlicht in Gemeinderat. Schlagwörter: , , . 10 Comments »

10 Antworten to “Vom ökologischen Traum zum ökonomischen Alptraum”

  1. ingrid hessel Says:

    Guten Tag,

    ist der Stadtrat Klaus Rothenhöfer (SPD) auch bereit mit den Lesern hier in einen Dialog zu treten?

    Ein kurzes Feedback mit „JA“ oder „NEIN“ wäre ausreichend.
    Danke

  2. ingrid hessel Says:

    Guten Morgen,

    zunächst danke an Sie Herr Rothenhöfer für die Bereitschaft zum Informationsaustausch. Leider ist der Austausch von politischen Entscheidern und den Bürger zu einer extremen Seltenheit geworden. Was ich sehr beklage.

    Ich bin erst vor kurzer Zeit auf diesen Internetseiten zufällig angekommen. Vieles habe ich noch nicht gelesen jedoch einige Sachverhalte zur Nahwärmeversorgung.

    Vieles ist für mich als Bürgerin in Wiesloch aufgrund mangelnder Information und Transparenz im Vorfeld von Entscheidungen nicht nachvollziehbar.

    Es gibt hier auf diesen Internetseiten Kommentare die Zweifel am Sinn einer Wärmeversorgung in ein NEUBAUGEBIET hatten (2013). Ich bin besorgt, dass alle diese Fehler letztendlich von den Bürgern bezahlt werden müssen. Wie beispielsweise eine Modernisierung eines Freibades das viele Hunderttausend Euro teurer wurde und die Eintrittspreise für das Ferienvergnügen der Kinder des „kleinen Mannes“ teurer werden.

    Ich pflege eigentlich bei Entscheidungen eine grundlegende Analyse mit allen Fakten vom Ursprung bis zum aktuellen Stand zu machen was mir hier und bei vielen anderen Dingen in Wiesloch leider nicht möglich ist.

    Nun zu meinen konkreten Fragen:
    – Haben sich die grundlegenden Fakten für diesen Sachverhalte Nahwärmeversorgung (süd/östlich) geändert?
    – ist eine Entscheidung ohne Einbeziehung von Entscheidungen Äußere Helde überhaupt sinnvoll?
    – wie lauten Ihre Vorschläge zum Verfahren und Durchführung?

    Vielen Dank

    von mir herzlichen Dank an die Betreiber vom Wiesloch.Blog an die Kommentatoren für die vielen unterschiedlichen Meinungen und Ansichten ein echter Beitrag zur Meinungsbildung und Meinungsaustausch.
    Für Euch alle ein gutes Neues Jahr 2015, viel Gesundheit, Erfolg und ein glückliches Leben.

    Ingrid

    • Klaus Rothenhöfer Says:

      Hallo Frau Hessel.

      Auf der städtischen homepage findet man leider nur noch die Protokolle der Gemeinderatssitzungen seit 2012 und der Ausschusssitzungen seit 2010. Die Entscheidungen dieser Jahre lassen sich dort nachverfolgen. Weiter zurückliegende Entwicklungen lassen sich auf meinem persönlichen Pressespiegel http://www.rothenhoefer-wiesloch.de/Stadtrat/aktJahr.html verfolgen

      Nun zu den konkreten Fragen:
      – Haben sich die grundlegenden Fakten für diesen Sachverhalte Nahwärmeversorgung (süd/östlich) geändert?
      – ist eine Entscheidung ohne Einbeziehung von Entscheidungen Äußere Helde überhaupt sinnvoll?
      – wie lauten Ihre Vorschläge zum Verfahren und Durchführung?

      Ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihre Fragen richtig verstehe, – das zeigt auch das grundsätzliche Problem solcher online“Dialoge“ – will aber trotzdem versuchen, sie zu beantworten.
      1. Die „grundlegenden Fakten“ haben sich mehrfach verändert. Bei der ursprünglichen Konzeption ging man noch von drei Bauabschnitten und damit deutlich mehr Wärmeabnehmern aus. Ebenso war eine Nahwärmeversorgung ausschließlich für die Äußere Helde mit einem Heizwerk in diesem Bereich vorgesehen. Man dachte daran, dieses Heizwerk auch mit Biomasse aus der näheren und weiteren Umgebung zu betreiben.

      2. Selbstverständlich nicht, aber daran krankt der gesamte Entscheidungsprozess nicht nur in der Äußeren Helde. Es wird regelmäßig der Gesamtzusammenhang ignoriert, wirtschaftliche und technische Fakten werden zugunsten fundamentaler ideologischer Überzeugungen ausgeblendet.

      3. In der konkreten Frage Wärmeverbund Palatin Äußere Helde wurden meine Warnungen und Hinweise aus den zuvor genannten Gründen immer wieder missachtet bis die Fehler so offensichtlich waren, dass man sie nicht mehr zudecken konnte. Es wurden aber nicht die falschen Entscheidungen revidiert sondern das planende Büro ausgetauscht. Ich warte immer noch auf den von mir angeforderten Risikobericht zum Geschäftsbericht der Stadtwerke, der mir inzwischen mehrfach jeweils für die nächsten 14 Tage zugesagt wurde. Das lässt ebenso Schlechtes erwarten wie dieVerschiebung der ursprünglich für Dezember 2014 vorgesehenen Vergabeentscheidung für die Heizzentrale Palatin. Mein Vorschlag ist nach wie vor: alle Fakten auf den Tisch, belastbare Zahlen, die nicht schon in Laufe der Diskussion in der Sitzung revidiert werden müssen, als Entscheidungsgrundlage.

      Wie gesagt, ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihre Fragen richtig verstehe, bin aber gerne zu weiteren Antworten bereit, je konkreter die Frage, desto leichter fällt mir eine präzise Antwort.

    • ingrid hessel Says:

      Hallo Herr Rothenhöfer,

      danke für die Info. Ihre Bedenken ob die Fragen richtig verstanden worden sind – sind unbegründet und wie erwähnt gibt es die Möglichkeit der Nachfrage. Ihr Kommentar war ok!

      Leider sind die Unterlagen auf der Webseite wiesloch.de für mich nicht sehr informativ und wenig transparent. Danke für Ihr Angebot für weiteren Fragen. Ich sichte zur Zeit weitere Unterlagen und Elke (Wiesloch.Blog) wird nach ihrem Urlaub weiteren Unterlagen zur Verfügung stellen.

      Vielen Dank

    • JoKlein Says:

      Hallo
      und noch meine Wünsche an alle, dass das Jahr 2015 für Sie ein gutes wird!

      Es wurden heute einige Dokumente Gemeinderatsprotokolle, Berichte, usw verlinkt (siehe Suche: Dokumente). In den kommenden Wochen, immer wenn etwas Zeit vorahanden ist, wird dies fortgesetzt.
      Eventuell können auch Leser noch fehlende/offene Unterlagen zur Verfügung stellen, dies wäre großartig. Einfach per E-Mail senden.

      Viele Grüße nach Wiesloch
      JoKlein

  3. David Fischer Says:

    Eine weitere große Unbekannte in der Bedarfsrechnung ist der Altbestand an Gebäuden (Gebiet zwischen Palatin und Äußere Helde). Hier wurden die Hauseigentümer vor Jahren angeschrieben. Das Interesse soll nicht sehr groß gewesen sein.

    Bei diesen Häusern überwiegend in den 70er erstellt werden bei Eigentümerwechsel in der Praxis meist sehr umfangreiche Sanierungen durchgeführt. Wie das in der Praxis erfolgt zeigen drei aktuelle Objekte in der Scheffelstr. Dach, Fassade, Fenster, Versorgung wird dort überall total saniert.

    Weiter ist EnEV 2014 – die geänderte Energieeinsparverordnung seit dem 1. Mai 2014 gültig. Die EnEV 2014 soll dafür sorgen, dass die Kosten für Heizung und Warmwasser bei bestehenden Gebäuden deutlich sinken.

    Durch die von der Stadt Wiesloch geplanten Maßnahmen wird KEINE Ernergie gespart. Das Gegenteil wird erreicht und viel Geld und zukünftiger Handlungsraum vernichtet.

    http://www.enev-online.com/enev_2014_volltext
    http://www.bundesregierung.de/Content/DE/StatischeSeiten/Breg/Energiekonzept/Fragen-Antworten/4_Energiesparen-Energieeffizienz/4-Energiesparen-Energieeffizienz.html

  4. F. W. Says:

    In wenigen Tagen werden wieder die Haushaltsreden gehalten. Nachfolgende Rede ein Zufallstreffer der letzten Tage. Und dabei gilt es festzustellen es geht nicht um die SPD Wiesloch, hier könnte wohl auch jede andere Partei stehen in Wiesloch ob bei Reden oder Wahlversprechen. Einige Versprecher sind hier im Wiesloch.Blog noch nachlesbar.

    „Es sind viele Themen liegen geblieben, die wir eigentlich in 2013 erledigen wollten:

    Helde 1: die Umplanung lässt auf sich warten, das wäre ein Thema, das im Wahlkampf diskutiert werden muss aber offenbar nicht diskutiert werden soll
    Helde 2: die Nahwärmeversorgung soll jetzt das ist wohl so, wenn es um die Helde geht durchgezogen werden. Wie bei der Bebauung selbst rennt man lieber mit dem Kopf mehrfach gegen die Wand als aus Fehlern zu lernen.“ Auzug SPD Haushaltsrede 22.01.2014

    Ich habe oftmals den Eindruck, dass einige Gemeinderäte nicht wissen um was es bei vielen Gemeinderatsvorlagen und den Abstimmung es eigentlich geht. Jeder der in den Gemeinderat will sollte doch wissen, dass die Aufgaben vielfältig sind und die Aufgabe in der Gemeindeordnung festgelegt ist. Wer dazu nicht in der Lage ist sollte ehrlich zu sch selbst und den Bürgern sein.

    Es wäre doch ein großer Vorteil für die Gesellschaft, wenn über Sachverhalte sehr frühzeit informiert würden und die viele Potentiale der Bürger genutzt werden würden.

    Der Ansatz von Herrn Rothenhöfer sehe ich als ein richtiger Anfang. Weiter so!

  5. Dr. Matthias Spanier Says:

    „Die massive Verschwendung öffentlicher Mittel zum scheinbaren Nutzen der Umwelt muss ein Ende finden, damit die Wieslocher Bürger nicht noch mehr Geld zahlen für ein bisschen heiße Luft.“ Dies erklärte FDP-Stadtrat Dr. Jörg Richter im Dezember 2013 zum Ausbau des Fernwärmeverbunds zwischen dem Palatin und dem Wohngebiet „Äußere
    Helde“. Die Liberalen begrüßen es nun, daß ihre wesentlichen Argumente in den aktuellen Informationen des SPD-Stadtrats Klaus Rothenhöfer zur Situation der Wärmeversorgung wiederzufinden sind.

    Im Wiesloch-Blog hatte der damalige 1. Vorsitzende der FDP, Bernd Lang, am 27.10.2013 Position bezogen, siehe https://wiesloch1.wordpress.com/2013/10/27/pressemitteilung-fdp-wiesloch-3/. Und FDP-Stadtrat Dr. Richter hatte in der Gemeinderatssitzung vom 20.11.2013 gegen jene Maßnahme gestimmt. Die Liberalen bedauern, daß in jener Gemeinderatssitzung die SPD-Fraktion sich mehrheitlich enthalten hat und nicht klar den Argumenten Dr. Jörg Richters sowie ihres eigenen Fraktionsmitglieds Klaus Rothenhöfer gefolgt ist.

    Weitere Informationen gibt es auf http://www.themen-sonstiges.fdp-wiesloch.de/wiesloch_nahwaerme.html. Die FDP fordert, dieses Wärmenetz abzuschreiben: „Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!“

  6. H. Bothschneider Says:

    Kommentar wird nicht veröffentlicht!

    aus aktuellem Anlass erfolgt ein Hinweis auf die Nutzungebedingungen. https://wiesloch1.wordpress.com/pointer/

    Grund: keine gültige e-mail Adresse!

    2015-01-05 Wiesloch.Blog


Kommentare sind geschlossen.